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2 (1810)
Entstehung
Seite
273
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ger die Kraft ist, die auf das Rad oder die Unruhewürkt. Dieser schädlichen Würkung kann man nunauch dadurch vorbeugen, baß man beym Baue der Uhrauf einen möglichst leichten Gang der Unruhe Rücksichtnimmt, indem man

i) die Räder und übrigen Theile der Uhr nichtgrößer und schwerer macht, als daß sie gerade den Wi-derstand überwinden können, der ihnen entgegengesetztw rd; 2) die tauge der Zapfen und ihre Starke verhält--nißmaßig nach der Schwere der Räder oder der Unru-he, so wie auch nach der Stärke der bewegenden Kraft,und nach der Geschwindigkeit, mit welcher sie sich inihren Löchern drehen; z) indem man zu ihrer Verferti-gung ein Metalk wählt, welches so hart als möglich undwohl polirt ist, und nicht auf dem nämlichen Metalle,aus Gründen, die im Art. Friction angeführt sind,sich bewege; und 4) zur bewegenden Kraft keine stärke-re anwendet, als gerade nöthig ist die Bewegung derUhr zu unterhalten. Wendet man diese Grundsätzebeym Baue der Taschenuhr an; so kann man versichertseyn, daß dadurch die Friction möglichst geringe werde.

Um das Gegenprallen des Anschlagstifts derUnruhe zu verhüten, wodurch die Uhr natürlicherweisegeschwinder gehen würde; so fordert man von einer Ta-schenuhr, daß sie in einer gewissen Zeit mehr Vibratio-nen mache, als die Cylinderuhr, und überhaupthat man es weit vorzüglicher gefunden die Uhr einegrößere Anzahl Vibrationen machen zu lassen, weil manin diesem Falle auch eine leichtere Unruhe nehmen kann,wodurch begreiflich die Friction merklich verringert wird.Alsdann würken auch die Erschütterungen nicht so sehrauf den Gang der Uhr Was sonst noch über die besteEinrichtung der Unruhe, ihrer gehörigen Größe, Schwe-re u. s w zu erinnern wäre, das findet man im Arti-kel Unruhe weiter auseinandergesetzt; und über diebeste Beschaffenheit der Zähne, der Proportion der Rä-der und ihre Vortheilhafteste Verbindung u. s. w. wel»

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