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2 (1810)
Entstehung
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T a s

was man erfinden konnte, die zusammengewickelte ela-stische Feder, welche in einem cyündrischen Gehäuse,FederhauS oder Trommel genannt, eingeschlos-sen und mit dem Räderwerke verbunden, die Uhr inBewegung setzte.

Man halt gewöhnlich den Peter Hclen, einen ,Nürnberger, ums Jahr r 500 für den Erfinder der Ta- !schenuhren; (IVlemvir. 6s Litterat, ^om. 20) andere ^nehmen einen Straßburgcr Jsaak Habrecht umsJahr 15 20 dafür an. Nach näherer Untersuchung lind ^durch einige zufällige Begebenheiten fand sich aber, daßman die Epoche der Erfindung noch lange vor Helenund Habrecht sehen könne. Es befindet sich näm-lich in dem Kabinette des KönigS von England eineTaschenuhr, welche vor mehrern Jahren einige Arbei-ter bey Bruce, einem Schlosse in Fifeshirc, fan-den, deren Gehäuse von Silber und mit blauemSchmelzwerk ausgelegt ist. Auf ihrem Zieferblatte ^steht: Kobertus L. Kex 8cOttc>rum, welches kein an-derer König, als Robert Bruce seyn kann, der im IJahr izo; die Regierung antrat, und iz8z starb. ^(S>. llarrinAton, -Vrcbaeoloßfia vr miicsllgne-oustrscts relatinß ro sntiquit^, pudlikbeä b/ tbe lociet^ >ok autiqusnoz okUonllon. Vol. V. 1779. 4. P3Z. 476.Ueberseßung hieraus: Beck lli annS Beyträge zur Ge- >schichte der Erfindungen B. i.) !

Auch aus einem Sonnet Kaspar VicecomeSerhellt, daß am Ende des izten Jahrhunderts schon !Taschenuhren verfertigt wurden. (S- ttamberZer,cle UloroIn»Ü5 rotis, ponileribuzvs moti; et lonitn;borsrum inüice-8 eilentibus; in BeckmaNNs Bey- ^trägen zurGesch. d.Erfind. Leipz. 1782. B. i. S. izl) sDominikus Maria Manni (Os I^loreutinl8 ln-venti; cap. 29) halt den kaurentium a Vulpariaaus Florenz für den Erfinder der Taschenuhren. Ausdem > 6len Jahrhundert hat man noch verschiedene Ue-berbleibsel von Uhren. Z. V. in dem Pallaste zu