Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
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185
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ersten und zweyten großen Platte war das Räderwerkbefindlich. Die zweyte und dritte schloß die Vorrich-tung zur Compensation ein; die dritte und vierte darGewicht. Die untere Flache der zweyten Platte mach-te auch mit der einen kleinen Platte das Gehäuse fürdie drey obern Rollscheiben der Unruhe; die obere Fla-che der zweytes großen Platte mit der untern Flache derandern kleinen das Gehäuse für die untern Rollscheiben.Das erste Rad — gewöhnlich Walzrad genanntvon 24O Zahnen trug die Schnur, deren Gewicht dieUhr in Bewegung setzen sollte. Weil die Uhr in diehorizontale Lage kam; so drehte sich das Walzrad mitseiner Walze auch horizontal herum; es piußte daherdie Schnur von dieser Walze auf eine vertikale Rollegeführt werden, damit sie gleichfalls vertikal herabhan-gen konnte. Diese Rolle befand sich neben dem Walz«radc zwischen zwey Kloben. Das Walzrad machte ini2 Stunden einen Umgang, und seine verlängerte Wel-le trug das Stundenzieferblatt, wovon nur immer eineStundenabtheilung vor der Oeffnung des andern Ziffer-blatts zum Vorschein kam. Es war bey dieser Uhr,wie bey den gewöhnlich guten Pendeluhren, die Ein-richtung getroffen, daß die Uhr während dem Aufziehenim Gange blieb. Das Walzrad griff in das Getriebedes MinutenradeS von 20 Triebstecken, dessen verlän-gerte Welle den Minutenzeiger trug. Das Minuten«rad von ioo Zähnen sehte das Getriebe des kleinenmittlern Rades in Bewegung, welches 20 Triebsteckenenthielt. Das kleine mittlere Rad von 150 Zahnengriff in ein Getriebe auch von 20 Triebstecken, woransich das Hemmungsrad von zo Zahnen befand. DieWelle dieses letztem Rades nahm den Sekundenzeigerauf. Es war, wie schon erwähnt, dies Hemmungs,rad von gehärtetem Stahle, und griff in die Lappenvon Rubin des Cylinders. Die Welle dieses Cylinders

trug gleichfalls ein Rad-das sogenannte Rechen-

rad — und dies griff in ein Rad, welches mit derUnruhe verbunden war. Der obere Zapfen des Cylirv