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such die Wirkungen des Schwankens bey großen Schif-fen nicht so stark, als bey kleinern.
Obgleich nun wohl die Seeuhren so eingerichtetwerden, daß die Veränderungen, welche durch die ver-änderliche Flüssigkeit des Oels und also auch von derFriction erzeugt werden, nicht den Gang der Uhr inUnordnung bringen können; so bleiben doch immer nocheinige Unrichtigkeiten übrig, die man nicht im Standeist gänzlich wegzuschaffen, wie dies auch schon in diesemArtikel bey mehrern Gelegenheiten dargethan ist. Nunwäre es also für den Schiffer vorzüglich nützlich, wenner wüßte, um wie viel sich die Uhr verändert, wenn derBogen der Vibration um 5 Grad, oder um 8 oder umio u. s w. verkleinert wird, und etwa zu dem BehufeTafeln hätte, woraus er diese Veränderung des Gan-ges bey dieser oder jener Verringerung des Bogens,durch die veränderliche Temperatur, Friction u. s. w.zuwege gebracht, sehen könnte, wonach er denn imStande wäre die Uhr zu berichtigen. Berthoud,der unermüdete Künstler wenn es auf die Vervollkomm-nung seiner Kunst ankam, hat es sich angelegen seynlassen, durch eine Menge Versuche, die er deshalb an-stellte, mehrere Resultate herauszubringen, welche, weilsie sehr richtig und bewährt gefunden sind, dergleichenTafeln abgeben. Er nennt diese Tafeln Aequations«tafeln für die Bogen und Temperatur, undum die Versuche, wodurch sie hervorgebracht wurden,gehörig anstellen zu können; so brach er das Gehäuseder Uhr da durch, wo die Unruhe lag, und die durch-brochene Stelle füllte er wieder mit einem Glase aus,welches genau eingesetzt wurde. Unter der Unruhe lagein in eine Anzahl Grade getheilter Bogen, worauf einan der Unruhe befindlicher Stift als Index die Größedes Bogens, die die Unruhe vibrirte, anzeigte. DieVersuche selbst und die dadurch erhaltnen Tafeln stehenin seinem Supplementbande. (l)s Is melure llu temsetc. p. z. Auch Geißlers Uhrmacher», s. w. S.24. Th. 8.)