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2 (1810)
Entstehung
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See

selbst noch ein eignes Gehäuse, welches inwendig mitTuch ausgefüttert war, um noch mehr im Stande zuseyn den Zugang der feuchten Luft zu verhindern, wo-durch denn zugleich noch die schnellen Würkungen derTemperatur von dem Werke abgehalten wurden. Umnoch sichrer hiermit zugehen; so wurden diese Gehäusenoch durch eins, welches um sie herumging, und dasauch mit Tuch ausgefüttert war, eingeschlossen.

Um den bequemsten Ort für das Aufhangen derUhr im Schiffe aufzufinden, muß man folgendes beob-achten : Man muß i) diejenige Stelle wählen, wo dieUhr am wenigsten einer Feuchtigkeit ausgesetzt ist, 2 )wo man es beym Observiren am bequemsten findet, z)wo die Uhr nicht der schnellen Würkung der Tempera-tur und q.) auch der Schwankung am wenigsten unter-worfen ist. Dies letztere findet am wenigsten gegen denMittelpunkt der Schwankung oder Schwere des SchiffsStatt, und diesem muß man die Uhr so Nahe als mög-lich zu bringen suchen. An den Seiten des Schiffs istbegreiflich das Schwanken desselben am stärksten. Danun, wer mit den Theilen des Schiffs bekannt ist, weiß,daß da, wo der Mittelpunkt der Schwere des Schiffsist, verschiedene Hindernisse und Unbequemlichkeiten fürdie Uhr sind, welche daselbst die Anbringung der Uhrunmöglich machen; so muß man sie etwas entfernt vondiesem Mittelpunkte anbringen, wo man theils eine be-queme Lage zum Observiren hat, theils auch die Uhrmehr von der Feuchtigkeit entfernt wird, die man ge-wöhnlich gegen den Mittelpunkt der Schwere desSchiffs zu wahrnimmt, wenn sie auch da dos Schwan-ken etwas stärker empfindet. Berthoud (übraire 6eskloi-l, M3r. e>tc) rath an die Seeuhr bey gewöhnlichenSchiffen. z. B. bey Fregatten zwischen den Besanmast— dein Hintern Mastbaume — und dem Verschlageder Kajüte anzubringen, bey Linienschiffen aber selbsteinen Ort in der Kajüte zu wählen, wo man die Obser-vationen am bequemsten verrichten kann; alsdann find