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genzuarbeiten; man ist aber nicht im Stande, sie völligzu heben. Wenn man z. B. die Feder nicht breitmacht, und so lang, daß, wenn sie gespannt ist, dochnoch zwey bis z Umgänge übrig bleiben; wenn man zuihrer Verfertigung guten Stahl nimmt und sie auf diebeste Art härtet; wenn man sucht ihre Stärke so gerin-ge als möglich zumachen, und lieber, wenn eine stär-kere bewegende Kraft erfordert wird, zwey kleine Federnin einerley Federhaus anzubringen, so wie es Ber«thoud bey einigen Seetaschenuhrcn gemachthat: des-sen ohngeachtet bleiben die Uhren mit dem Gewichtedie vollkommensten, welches aus folgendem hervor-leuchtet.
i) Die Kraft des Gewichts ist auf allen Seitengleichförmig, aus Gründen der Mechanik, und selbstdas Schwanken des Schifs bringt diese Gleichförmig-keit nicht in Unordnung, so wie auch dessen Zug auf denRegulator verhältnismäßig gemacht werden kann. 2)Kann man, wenn es erfordert wird, das Gewicht zuallen Zeiten dem Gange der Uhr unbeschadet vermehrenoder vermindern, und z) ebendeswegen, se nachdemman es vermehrt oder vermindert, den Jsochronismusder Spiralfeder zuwege bringen und der Unruhe nachBelieben große oder kleine Bogen beschreiben lassen.4) Fällt beym Gewichte die Gefahr weg, welcher dieFeder beym Zerspringen ausgesetzt ist, und auch dieFriction findet dabey nicht Statt. 5) Das große Ge-häuse, welches die Uhr mit dem Gewichte erfordert, istnicht minder Vortheilhaft; denn dadurch empfindet dieUhr die Erschütterungen viel weniger. Und 6) sinddie Bogen der Vibration, wenn auch die Spiralfedernicht die vollkommenste ist, stets von einerley Größe,welches nicht der Fall bey einer Feder ist.
Bey den Seeuhren muß die bewegende Kraft alle-mal einen Ueberfchuß über die Stärke haben, die erfor-dert rvird das Werk in Bewegung zu setzen, weil manBogen der Vibrationen zu erhalten sucht, die um einziemliches größer als die Bogen des Hebens sind, damit