Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
177
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als möglich machen müsse, damit es wenig Trägheit be,He, und zwar um so leichter, als seine Geschwindig,keit größer ist, d. h. als dessen Zähne weit von einanderabstehen, die Vibrationen geschwinder geschehen, undder Berührungspunkt in der 'Hemmung weiter vomMittelpunkte der Unruhe entfernt ist u. s. w

So wie alle diese Theile auf die beschriebene Artverfertigt seyn müssen, damit man einen gleichförmigenGang der Uhr zuwege bringe; so muß zu dessen Beför-derung selbst auch die bewegende Kraft behüiflich seyn,damit sie immer mit einer und derselben Kraft anf daSRäderwerk und also auch auf den Regulator der Uhrwürke. Da man nun bekanntermaßen zur bewegendenKraft nur Feder und Gewicht gebrauchen kann;so muß man darunter für die Seeuhr die beste aussu-chen Die Feder würde nun wohl allerdings am be-quemsten anzubringen seyn, und die wenigste Mühe undUnkosten erfordern; allein die vielerlei) Unrichtigkeiten,die aus ihr entspringen, machen, daß man sie doch weithinter das Gewicht setzt, dessen Vorzüge, obgleich esbey der Anbringung an die Seeuhr mehr Mühe undUnkosten verursacht, und man auch ein größeres Gestellehaben muß, gewiß einem Jeden einleuchtend sind.Denn erstlich ist die Feder dem Springen ausgesetzt,welches auf der See inkurabel wäre^sie ist auch derverschiedenen Temperatur auf eine schädliche Weise un-terworfen; alsdann verliert sie auch von ihrer Kraft,sobald sie sich setzt (s. Setzen) und kann, so viele Mü-he man sich auch bey der Verfertigung der Schneckegiebt, doch nicht auf eine solche Genauigkeit gebrachtwerden, als man mit dem Gewichte vermögend ist.Auch die Friction ihrer Gange kann nicht vermiedenwerden; man sucht dies zwar durch dasOel, welchesman dazwischen laufen läßt, zu verhindern; dies währtaber nur so lange, als das Oel flüssig ist. Verdickt eSsich erst, so wird die Friction noch größer. Allen die-sen Mangeln, sucht man zwar so viel wie möglich entge-«. M