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durch eine geringere Ungleichheit zuwege gebracht wird;dohir wendet man bey Seeuhren Getriebe von ich >8,20, auch wohl von 40 Triebstecken an. Greift einRad in ein Getriebe, welches für stnes zu groß ist; sogeht ein großer Theil der Kraft verloren, weil sich dieHahne aufsehen und nur schwer herumzutreiben sind;daher man, um die so starke Friction zu überwinden,eine stärkere bewegende Kraft haben müßte. Ist aberdas Getriebe zu klein: so wird auch da zur gehörigenBewegung mehr Kraft erfordert werden, um den un-gleichen Zug zu überwinden.
Ueber die Friction der Zapfen, und um sie gleich-förmig zu machen, ist im Artikel Taschenuhr, lindzwar im Anfange destelb.il schon vieles gesagt, wao manhierher ziehen könnte, so wie man auch den ArtikelFriction hiermit vergleichen muß.
Wenn man also die Zapfen nach Verhältniß desDrucks, den ein Zapfe» auszustehen hat, fe nachdem erm hr oder weniger enlfernt von der bewegenoen Kraftist, gehörig bearbeitete, und auch darauf Rücksichtnahm, daß sie von gutem Stahle, recht rund gemacht,glit gehärtet und polirt, und eben so genau auch die Za-pfenlöcher gebildet wurden' so giebt man ihnen auch dierechte Länge, welche zu bestimmen die Artikel Pendel-uhr und Taschenuhr am gehörigen Orte lehren.Man muß auch, wie in den» oben Angeführten erwähnt,die Friction dadurch zu verringern suchen daß man denDruck auf Rad lind Getriebe so vertheilt, daß er aufdie Mitte der Welle falle; daher muß man Rad undGetriebe in die Mitte oder der Mitte der Welle so naheals möglich zu bringen suchen.
Man weiß, daß die Geschwindigkeit der Oscilla-tionen sich nach der Größe der Bogen richte, und daß,wenn der Bogen noch einmal so groß wird, auch dieGeschwindigkeit doppelt so groß seyn werde; und dar,aus erhellt wieder, daß man das Hcmmungörad so leicht