Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
175
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Ser

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Eingriff der Räder und Getriebe in einander und eingenaues Verhältniß der Stärke der Zapfen gegen einan-der zu erhalten, damit auch die Friction so viel wiemöglich verringert und gleichförmig werde. Das Haupt-sächlichste über d,n Eingriff ist schon im Artikel Ein-griff gesagt; daher nur noch weniges davon in Rück-sicht arif die Seeuhrcn.

In dem Artikel Eingriff ist dargethan, baß diebeste Gestalt für die Zähne und Triebstecken die epicy,kloidische sey, und daß der Durchmesser der Ge-triebe mit dem Durchmesser der Räder in einemeben solchen Verhältnisse stehe, als die Anzahl Zähneder Räder gegen die Anzahl Triebstecken verhält-nißmäßig seyn muß. Eben so wissen wir auch, daßdas Getriebe so wohl, als das Rad vollkommenrund seyn müsse, daß man auf gleiche Zwischcnrau-Nie zwischen zwey Zahnen oder zwey Triebstecken sehe,und einerley Figur, Stärke, Länge, u. d gl. sie nochrecht vollkommen machen mästen. Ist der Eingriff feh-lerhaft; so wird dem Regulator begreiflich bald mehrbald weniger Kraft mitgetheilt, wodurch der Gang derUhr keinesweges gleichförmig bleiben kann, und wennman auch den Regulator und die Hemmung auf dievollkommenste Art verfertigt hätte. Daher darf mansich ja nicht die Mühe verdrießen lassen, die man aufden Eingriff verwenden muß. Der Durchmesser desGetriebes richtet sich «ach dem Durchmesser des Ra-des, oder umgekehrt, (s. Verhältniß) und dahermuß man bey den Seeuhren besonders darauf sehen,daß man nicht nach Belieben dem Getriebe mehr oderweniger Triebstecken, bey einerley Zähnen der Rädergebe, wodurch begreiflich auch der Durchmesser des Ge-triebes verändert werden müßte, welches doch bekannt-lich (s. Berechnung und Verhältniß) nicht ge,schehen darf. Anzurathen ist es freylich, lieber mehrals weniger Triebstecken zu nehmen, weil alsdann meh-rere Zähne zwischen den Triebstecken liegen können, wo-