Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
172
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See

I/S

ihre Länge, Gestalt, und Anzahl ihrer Umaänge bestim-men. Daher darf man auch bey Seeuhren, um dieUhr zu regmiren, nicht die Spsialsder verlängern oderverkürzen, wodurch ihreDim nsiouen verändert werden,sondern man muß eine andere Spiralfeder nach dennämlichen Dimensionen und einer andern und zwar rich-tigen Starke verfertigen, oder man muß die Unruheleichter oder schwerer machen Folgende Regeln sindüber die Spiralfedern zu deren Jsochronismus für See-uhren zu beobachten.

Sie müssen ^ gegen den Mittelpunkt zu stärker,als außerhalb, 2 enge gewunden seyn, g) ihre gehörigeLange haben, damit sie viele Umgänge erhalten, welchesfür die Größe der Bogen und für die freyen Oseillatio,nen r ortheilhaft ist; 4) müssen sie von gutem Stahle,gut gewartet und recht hart seyn. Außerdem muß ihreV rbindung m t der Unruhe und der Platte der Uhrmittelst des Spiralfererklöbchens auf die vollkommensteArt geschehen, daß daeurch nicht ihre Gestalt u s. w.verändei t werde. Sinnreiche Versuche über diesen Ge-genstand und besonders über die Stärke der Spiral-federn hat Berthoud (I'iairL clas liorl. mar.) an-gehebt.

Zur Unruhe muß man diejenige Materie nehmen,die sich am wenigsten ausdehnt. Dies wäre Glas;allein es ist nicht anwendbar, nicht blos wegen seinerZerbrechlichkeit, sondern w il es schwer halten würde,Unruhen autz demselben von der gehörigen Gestalt,Stärke und Dimensionen zu erhalten. Nächst diesemwäre Stahl am besten; allein dies ist wegen desMagnetismus nicht brauchbar. Gold wäre auchvollkommen, aber theuer, weil die Unruhen der See-uhren groß sind. M e ssi n g, welches dem Golde ander Güte für die Unruhe am nächsten kömmt, bleibtallein zum Gebrauche übrig, es ist keinem Roste undkeinem Magnetismus unterworfen. Folgende Grund-