Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
171
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der Klammer des Nückers lag die Spiralfeder. Daseine Ende deS Rostes lag auf der Platte fest, das an,dere war frey und weil der messingene Stab sich mehrals der stählerne ausdehnte, fo würkte er auf die Spi,ralfeder merklich- Die Räder des Laufwerks und dieUnruhe bewegten sich horizontal; statt der Schnecke undFeder wurde aber doch ein Gewicht angewandt. Umdie Uhr immer horizontal auf dem Schiffe zu erhalten ;so mußte die Aufhängung auch so verrichtet werden,wie mit dem Kompas.

Es besteht nun eine Seeuhr aus folgenden Haupt,theilen: i) aus dem Regulator, 2) aus der Hern,

mung, z) aus dem Räderwerke, 4) aus der bewegendenKraft, und 5) aus ihrer Aufhängung. Der ersteHaupttheil zerfallt in folgende wichtige Theile: a) in dieUnruhe, bi in die Aufhängungsfeder zur Verringerungder Friction, c) in die Spiralfeder zur Regulirung derVibrationen, ch in die Rollfcheiben zur Verminderungder Friction an den Zapfen der Unruhe, s in den Me«chanismus für eine Compenfation der Wärme und Käl,te, damit dadurch der Gang der Uhr nicht verändertwerde.

Beym Regulator müssen folgende Grundsätze inBetrachtung gezogen werden: (itsetkou-i ? raus tnrk^orloZes marines ksr. 177z) i Die Unruhemuß ihre Schwingungen am längsten beybehalten,wenn man sie sich frey vom Räderwerk: gedenkt. 2)Es muß sich bey ihr leicht die Veränderung durch Wär,me und Kälte corrigiren lassen; dies ist allemal ein Zei»chen von wenig Friction. z) Sie muß, es mag dasOel frisch oder vertrocknet seyn, immer gleiche Bogenvon gleicher Dauer beschreiben; wenigstens muß letzte,res immer geschehen. Ueberhaupt darf sich 4) derGang der Uhr gar nicht verändern.

Zur Verfertigung und Anbringung der Spiralfe,der ist bey der Seeuhr mehrere Sorgfalt nöthig, alsbey der gewöhnlichen Taschenuhr. Man muß genau