einzurichten, damit er im Stande war die Bewegungam langten zu unterhalten, wenn Man ihn entfernt vondem Räderwerke für sich allein gedenkt, so wie in an sichein freyes Pendel vorstellt; und es ergaben sich dieVorzüge der großen Unruhen vor den kleinern, wobeydie Friction geringer ist als bey diesen Unruhen, wel,ehe eine große Anzahl Vibrationen machen, empfindendie Erschütterungen weniger als solche, welche wenigerVibrationen in der nämlichen Zeit verrichten, und wä<ren daher für die Seeuhren anwendbarer, wenn danicht wieder eine starke Friction Statt fände, welchemacht, daß man doch die langsamern Vibrationen vor-ziehen muß, (f. Unruhe).
Die zwey ersten Uhren des Harrispn wurdenvon Balanzirstangen regulirt, welche kreuzweis übereinander lagen, und an jedem Ende brachte er eineNingfeder an, welche den Dienst der Spiralfedern tha-ten. Während dem Schwingen stießen diese an zweyScheiben. Dsife wichen durch eine besondere Vorrich-tung aus, wenn die Ringfedern von der Wärme ver»länger! wurden, näherten sich aber, wenn die Kälte dieRingfedern verkürzte. Weil dadurch in gleichem Maa-ße die Elasticität dieser Ringfedern immer einerley blieb;so mußte auch der Gang Ver Uhr immer einerley blei-ben. Auch die Friction suchte Harrison auf einebesondere Art zu vermindern. Die Uhren selbst, wel-che von einer Feder bewegt wurden und alle 24 Stun-den aufgezogen werden mußten, wurden während demAufziehen von einer andern Feder immer im Gange er-halten Diese Seeuhren wurden in einem doppeltenGehäuse sehr leicht und künstlich beynahe wie der See,kompaS aufgehängt.
So waren die zwey ersten Uhren des Harrison,nur in Ansehung der Größe und der Anzahl Räder voneinander unterschieden. Bey seiner dritten wandte erkeine Balanzirstangen mit den Ringfedern an, sondernstatt dessen eine Unruhemit einer Spiralfeder. Um die