Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
168
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tur zu verschiednen Zeiten und in verschiedenen Gegen,den auf den Gang der Uhr würfen. Daher müssenalle Theile der Uhr so ei,w richtet seyn, daß bey derVeränderung der Temperatur keine Veränderung anden Theilen der Uhr und daher auch am Gange drrsel»bcn wahrgenommen werde, theils durch Zusammenzie-he! g und Ausdehnung der Metalle, woraus sie vcrfer- !

tigt sind, (s. Veränderung der Metalle durch §

Wärme und Kälte) z. B. der Federn, deren Ela-sticität dadurch verändert wird, theils durch die ver-mehrte Aureibung von der Verdickung des Oels erzeugtu. s. w. Der Widerstand den der Maschine bewegen-de Theile erlei. en. muß ) möglichst verringert werden;ganz weggeschafft werden kenn er nie. -z) Die schädli-che Wirkung, die durch das allmälige Vertrocknen deSOelS und durch seure veränderlich Flüssigkeit in Wärmeund Kälte bey verschiedener Temperatur entsteht, darfbey dieser Maschine gar nicht Statt finden. Denn, sowie das Oel nach und nach vertrocknet, oder in derKalte sich verdickt; so wird auch die Friction der Za-pfen vermehrt, wodurch nothwendig auch die Vibratio,nen verändert werden müssen. 6 Der Eingriff derRäder und Getriebe in einander muß recht vollkommenseyn, und daher die Krümmungen der Zähne und Trieb,stocken nicht sehlerh. st. 7) Die Schwierigkeiten beyA chringuna eines Gewichts, als bewegende Kraft,müssen hinweg^eschasst werden, oder es dürfen, wennman eine Feder anwendet, in dem Zuge derselben keineUngleichheiten übrig bb"^n, die den Gang der Uhr inUnordnung bringen n ürden.

Ware man im Stande alle diese Schwierigkeitenglücklich zu heben; so könnte man sagen, daß man einevollkommne Seeuhr verfertigt hätte In wiefern diesden Künstlern, die daran gearbeitet, gelungen ist, wer,den wir im Folgenden darthun.

Es mußte erst untersucht werden, den Haupttheilder Uhr, den Regulator, so vollkommen als möglich