Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
153
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solche Maschine zum Vorschein gebracht wurde. Manhat verschiedene Arten von Schneckenschneidzeugen.Auch Sprengel (Handwerke und Künste. Samml.VIil. S Zi.) beschreibt eins, so wie deren auch vieleund recht gute in der Schweiz, z. B. zu ! o c le, Chauxde Fond, verfertigt werden. Unter allen diesen aberbleibt bis jetzt noch immer dasjenige das vollkommenste,welches Berthoud (Mai etc. Vorn. I. P8§. tZO u.f. Auch Geißler jehrbegr. d. Uhrmacherk. z. Th.S. i2-> u. f ) beschrieben hat, und wovon ein berührn»ter französischer Mechanikus !c Lievre der Erfinderund ein anderer franz. Künstler Gedeon Düvalder Verbesseret- ist.

Vsb. IX k'ix. I. ist dies Instrument abgezeichnet.Die Welle Vch an welche dieSchnecke geschoben wird,fallt sogleich in die Augen; t ist ein Getriebe, lVl eineKurbel, b der Zahn, welcher die Gange der Schneckeeinschneidet, und endlich I I die geneigte Flache, welcheden Zahn b von der untern Flache i der Schnecke an,nach und nach bis zur obern z führt, während der Zahnb einschneidet; und dadurch kann man die Weite derSchneckengange regulircn, weil man dem Theile II ei-ne beliebige Neigung geben kann. Dies geht nunso zu Wenn die Kurbel IVI herumgedreht wird; somacht das Getriebe r, daß sich die gezahnte Stangek X auf und nieder schieben muß, in dessen Zahne esgreift. Indem nun die Stange und die damit ver-bundene geneigte Flache II, und also auch xr auf undnieder steigt; so wird der Zahn b der Schnecke ? genä-hert, oder davon entfernt, je nachdem r nach x oder xnach 2 zu steigt Dies alles kommt auf die Kurbel an,nach welcher Seite sie gedreht wird. Dies Nähernoder Entfernen des Zahns b wird durch den Zug V zu-wege gebracht, welcher sich an die geneigte Fläche I!beständig anlehnt, und mittelst einer Feder, in dem Fe-dcrhause k, und der mit dieser und dem Zuge V ver-bundenen Kette angezogen wird.