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ihrer Axe erreicht. Der dem Mittelpunkt der Schneckeam nächsten liegende Schneckengang ist weiter von derFeder cnifernt, da der ihm entfernteste der Feder amnächsten ist. Jener vermindert die Kraft der Feder,diefer vermehrt sie, und dadurch wird die Wärkung derKraft bei- Feder gleichförmig auf die Schnecke seyn.So viel nämlich die Feder beym allmäligen Ausdehnenin ihrem Haufe am Ende verliert, so viel wird ihr wiederdurch den ihr nächsten Schneckengang am Ende derSchnecke erseht. Nun mußte man aber die spiralför-migen Gänge der Schnecke so einzurichten suchen, daßdie Würkung der Feder auf sie nicht anders als gleich-förmig seyn konnte.
Varignon (l)s l» b'i'Furs cles b'ulcc-x 6cx l^or-1o§ox ä reüort. In den lVIemoirer lks l'^caä.
6ex 8c. 1722. K 4 ccgn. 122.) und dc ia Hire(k^enr^ 8uII^, kcAle actiticic-IIe 6u Icmx. Vicnnc en^utriclw 1714.) untersuchten die Schnecke geometrisch,um die Vortheilhafteste Figur für dieselbe herauszubrin-gen. Wegen der Ungleichheiten der Feder halt es aberschwer ihre Theorie in der Praxis anzuwenden, daherman sich blos mit mechanischen Mitteln, sie so voll-kommen als möglich zu erhalten, behelfen mußte, (s.Abgleichen die Schnecke und Abgleich-stanze).
Noch ein großer Vortheil, den die Taschenuhrenvermöge der Schnecke erhalten, ist der, daß dadurchdie Dauer des Ganges der Uhr verlängert wird. Denn6 Umgänge der Schnecke gehören oft nur zu 4 Umgän-gen der Feder.
Die Schnecke an und für sich besteht aus dreyTheilen: i) aus der Schnecke selbst, 2) aus ihrer
Welle, und z) aus ihrer Schnauze. Mit ihrwird alsdann noch das Gesperre, die Kette, der Vor-fall und das Schneckenrad verbunden. Die Schneckeselbst wird aus einem Stücke dicken Messingbleche ge-dreht. Dies Messingblech muß etwas dicker seyn, als