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Schmuhbüchse, s. Aufziehzapfröllchen.
Schnabel der Schnecke, s. Schnecken»schnauze.
Sch nallenzange, Dsnaills ä boncls.
So nennt man eine Zange, welche von ihrer Gestaltihren Namen hat. Sie dient, etwas fest mit ihr zuhalten.
Schnauze der Schnecke, s Schnecke ^und Schneckcnschnauze.
Schnecke, 56s. So nennt man den ke» ^gelförmigen mit spiralförmigen Gangen umwundenen jTheil einer Uhr, deren bewegende Kraft eine Feder ist. 'Mittelst eines an ihrer Axe concentrifch mit ihr sitzenden >Rades — des Schneckenrades — wird sie mit ^dem Räderwerke der Uhr, und vermöge einer Kette, jdie in sie und in das Federhaus gehängt ist, mit der Fe-der verbunden. >
Sobald die Taschenuhren erfunden wurden, (s.Taschenuhr) so merkte man bald, das; diese Uhren,welche blos durch die elastische Kraft einer Feder in Be-wegung gesetzt wurden, nicht akkurat gehen konnten,weil, wenn die Uhr bald abgelaufen war, die Kraft derFeder nachließ, und daher die Vibrationen, die dieUnruhe machte, immer schwacher wurden. Um dieszu verhindern, erfand man die Schnecke. Der be-rühmte Dr. Hook, welcher erst Professor der Geo-metrie zu Oxford, und hernach Pros der Astronomiezu Gresham war, verfertigte, so viel man weiß, dieerste Uhr mit der Schnecke. Diese Erfindung wandteman hernach auch auf die Tisch- und Stutzuhren an,und durch sie wurde dem ungleichen Zuge der Feder ^nachgeholfen. Denn in der Mechanik bey der Beschaf-fenheit des Hebels lernt man, daß eine Kraft auf ent-ferntere Theile wenigere Würkung äußere, als auf nä» !here; daher wmi die Kraft, welche die Feder der !Schnecke mittheilt, geringer oder starker seyn, je nach- ^dem sie dieselbe mehr oder weniger entfernt von >