Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
140
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dies einen leisen Stoß vom Pendel, weicht deswegen,weil die Seite Desselben, wo das Pendel anstreift, con-vex gefeilt ist, etwas zurück, eine Feder drückt es wiedervor, und nun kann das Pendel nicht wieder zurückge-hen, weil es auf der andern Seite des kleinen Stück-chens aufliegt, und am Zurückgehen verhindert wird.Nun wäre noch die Frage zu beautworten, auf welcheArt das Pendel, und zwar wenn die Uhr die Stundeschlagen soll, die der Zeiger angiebt, wieder frey gemachtwird. Dies geht so zu.

Die Welle des Minutenrades im Gehwerke, wel,ches zu diesem Schlagwerke gehört, ist so lang, daß sieaußerhalb der Platte eine Rolle tragen kann. DieseRolle tragt zwey Stifte, welche zur Aushebung bestimmtsind, um entweder die Stunden, oder die halben Stun-den schlagen zu lasten Herunterwarts der Rolle be-wegt sich um einen in der Platte befindlichen Stift einHebel oder eine Auslosung mit zwey Schenkeln, welchebeynahe einen rechten Winkel bilden. Der eine dieserSchenkel geht in die Höhe und reicht bis an die Rolle,so, daß er von den Stiften derselben berührt werdenkann. Der andere noch einmal so lange Schenkel gehtqueer über die Platte, über den Punkt weg, wo die er-ste und zweyte Auslösung sich verbinden, und reicht nochetwas über die Platte heraus An der zweyten Auslö-sung ist, da wo sie mit der ersten verbunden ist, nocheiir senkrecht auf ihr an diesem Ende stehender Arm be-festigt, welcher gleichfalls etwas über die Platte hinaus-geht, und auf ihm liegt das Ende des langen Schenkelsder Auslösung, welche mit der Rolle verbunden ist.Alle diese Auslösungen find um ihre angegebenen Punktebeweg! ch. Sobald nun ein Stift der Rolle das Endedes kurzen auf der Rolle ruhenden Schenkels berührt,forstchiebt und auShebt; so drückt das Ende des lan-gen Schenkels, welcher auf dem Arme der zweytenAuslösung liegt, auf diesen Arm, dadurch wird auchdie erste, zweyte und dritte Auslösung zur Seite gescho-