Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
139
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zwischen ihnen der am Hammerstiele befindliche Hain,mer liegt, welcher von den Zahnen gehoben wud.Wahrend einem Umgänge des Rades muß also der Hain,mer für alle Standen und halbe Stunden 90 Schlagethun. In 12 Stunden macht das Steigrad eine solcheUmdrehung.

Um nun die Schlage zu reguliren; so greift in diesagenformigen Zahne des Steigrades ein Haken, wel»eher an seiner Welle zwey Zapfen hat, wovon einer-in die eine Platte, der andere oberhalb dem Stei rodein einem an der andern Platte angeschraubten Klobenso liegt, daß der Haken in das Steigrad fassen kann.Die Welle des Steigrades tragt auf der äußern flacheder zweyten Platte das Schloßrad. So bald dieZeit da ist, daß die Uhr schlagen soll; so fangtdas mit dem Haken verbundene Pendel an zu vibri-ren und zwar so, daß auf jeden Hammerfchlag zweyVibrationen kommen; der Hammer fahrt denn so langezu schlagen fort, bis der Arm der Auslosung zwischeneinen Einschnitt des Schloßrades kömmt, und zu glei,ch'w Zeit wird auch die Bewegung des Pendels aufge-haltn. Dies geht folgendermaßen zu: Der Arm derAlislosung liegt dem Schloßrade zur Seite, und zwarso, daß der Ansaß am Ende desselben in die Einschnittedes Schloßrades fallen kann. Um den Mittelpunktseiner Bewegung ist zugleich noch ein anderer Arm,aber langer als jener, zur Auslösung bestimmt, welchernach der Lange der Platte gerade heruntergeht und fastam Ende der Platte mit einer dritten Auslösung ver-bunden ist, die gueer über die Platte geht, jedoch einenspitzen Winkel mit der zweyten Auslösung macht. Andem Ende dieser dritten Auflösung ist noch ein klei-nes Stückchen angebracht, welches an dem Ende die-ser Auslösung sich wie mit einem Scharniere bewegt.Das Ende der Pendelstange kann diese Spitze berühren.Wenn daher die Pendellinse zwey Vibrationen gemachthat, und das Räderwerk treibt das Ende der Pendel--stange bis an das kleine bewegliche Stückchen; so erhält