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Xl) der Pfeilerplatte geht, und sich daselbst auf einenStift des Rades 2 stützt. Wenn nun ein Stift desMinutenrades im Vortegewerke den Arm 6 rk'iß. 7.lab. i) in die Höhe hebt; so fangt das Rad 2 ( ix.r lsb. XI.) an sich zu bewegen, allein nicht weiter,als einen Umgang, weil es von dem Arme, der durchX geht, aufgehalten wird Zu gleicher Zeit wird derTheil 8 (1 iß. lab. Vl) von dem Arme der Aus-lösung O zurückgetrieben, und das Ende k (?iß i.lsb. XI.) entfernt sich von 0. Noch steht also dasRäderwerk fest; so bald aber der Arm -I (riß. 7. lab.VI.) von dem Stifte des Minutenrades verlassen wird,und mittelst seiner Schwere und dem Drucke der Federl zurückfällt; so entfernt sich auch der Ansatz X vondem Stifte des Rades L (biß ,. lab. XI.) und dasRäderwerk hat Freyheit sich zu bewegen. Die Dauerdieser Bcw gung kömmt nun auf den Zwifchenrauinzwischen ein Paar Einschnitten an. Zurückstellen kannman begreiflich den Minutenzeiger nicht viel, weil dieAuslösung im Vorlegewerke dies verhindert, wenn derMinutenzeiger bey 62 und zo kömmt.
Dies wäre also die Beschreibung eines simpel»Schlagwerks, so wie deren auch Berthoud verschie-dene verfertigt hat. Dieser Künstler hat unter andernauch ein Schlagwerk zu einer Jahruhr erfunden und be-schrieben (Esi ete. l. I p. 29 ), welches nur aus zRädern besteht, und von einem Gewichte in Bewegunggesetzt wird, das nur io Pfund wiegt und einen Fallvon z Fuß hat. Das erste Rad dieser Uhr, woraufdas Gewicht zuerst würkt, hat 96 Zähne, und greift inein Getriebe von 12 Triebstccken, welches das zweyteRad von 96 Zähnen trägt. Dies Rad greift wiederin ein Getriebe von 12 Stecken, woran sich das dritteRad von 90 Zähnen befindet, welches genau wie einSteigrad gestaltet ist, und daher mit Recht ein Steig-rad genannt werden kann. Diese 90 Zähne des Steig-rades sind zur Hebung der Hämmer bestimmt, indem