Schr 137
j Eine Feder drückt diesen Arm t auf den Rand des Schloß-
^ rades. Die Spitze f des Arms liegt nahe an dem Rande
^ des Rades V, in welchem ein Stift eingeschlagen ist.
§ Dies Rad macht einen Umgang während der Hammer
! einen Schlag thut. So lange als der Arm r sich noch
> auf den Rand des Schloßrades stützt, so lange bewegt
i sich das Rad V ungehindert herum; so bald er aber
über einen Einschnitt des Schloßrades kömmt, so nä-hert sich die Spitze k mehr dem Mittelpunkte des RadesV nach o zu, bis der auf dem Rade befindliche Stiftsich auf das Ende k legt, und dadurch das Räderwerkaufhält.
Da nun die Uhr auch halbe Stunden schlagensoll; so geht mit dem Schloßrade noch eine kleine Ver-l Änderung vor. Die Einschnitte desselben müssen breiter
l seyn, als wenn die Uhr blos Stunden schlagen sollte,
urw zwar so, daß sich k noch nicht von o entferne, wenndie Uhr einen Schlag thut, uns der Arm t noch nicht) auf den Rand des Schloßrades fallen könne, sondern,l nachdem ein Schlag geschehen ist, wieder in den Ein-.. schnitt, dem Rande der folgenden Stundenabtheilungnäher, falle. Damit nun bey der jedesmaligen Stundeund Halbestunde das Schlagwerk in Bewegung gesetztwerde; so merke man sich folgendes:
Das Rad im Vorlegewerke , welches an das Mi-nutenrohr befestigt ist. und damit in einer Stunde einen! Umgang macht, enthält auf seiner Fläche zwey Stifte,i welche nach beyden Seiten des Rades gleich weit von
- einander, nämlich einen halben Zirkel entfernt, stehen.
Bis an diese Stifte reicht das Ende cl der AuslösungO (kixi. 7. Vab VI), die sich^ey v auf einem Stifte1 auf der Pfeilerplatte bewegt.^ An der verlängertenWelle des Einfalls sk (k'ix. 1. lab. Xl? bewegt sichein anderer Theil e (l'gb. VI. kix. 7.) außerhellb derPfeilerplatte. Dieser Theil lehnt sich an die Auslösungv Der andere Arm der Auslösung 0 hat bey X einenAnsatz, welcher durch den Einschnitt X (ku§. i-lab.