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nem Stiele unten, wo er sich um seinen Mittelpunktbewegt, ein Arm l angebracht, welcher auf den Schlag-nageln liegt, und, so wie das Rad sich umdreht, vonden Schlagnageln gehoben wird. Nun muß zu gleicherZeit auch der Hammer tvl gehoben werden, und so wieder Arm l von den Schlagnägeln fällt; so wird derHammer gegen die Glocke getrieben. Zu dem Endewird er nun auch von hinten durch eine Feder r ge,drückt.
Mit dem Schloßrabe oder der Schloßschei-be, wodurch die Anzahl Schlage zu einer /eben Stun-de bestimmt werden, hat es folgende Bewandniß: DasSchloßrad liegt außerhalb der zweyten Platte an derverlängerten Welle des Rades V. Man giebt ihm r rungleiche Einschnitte, so daß der Zwischenraum von ei-nem E nschnitte zum andern genau die Anzahl Schlägein einer Stunde bestimmt. Dieser Zwischenraum ver,mehrt sich nämlich nach Verhältniß der Stunden, diedie Uhr schlagen soll; ist er bey ein Uhr i, (z. B. eineLinie so ist er bey zwey Uhr 2, bey drey Uhr z, u. s. w.bey zwölf Uhr 12. Da die Umdrehung des Rades Vin I - Stunden geschieht; so dreht sich auch das Schloß-rad in 12 Stunden einmal herum.
Das Schloßrad ist in der Figur mit () angemerkt,und daselbst mit punktirten Linien bezeichnet. Wie manes einschneidet, darüber giebt der Artikel Schl 0 ßradBelehrung. Wenn nun das Schloßrad einen UmgangMacht; so muß die Uhr 90 Schläge in 12 Stundenthun, nümlich 78 für die Stunden und 12 für die hal-ben Stunden. Ein Arm ek, den man einen Einfallnennen kann, hat einen andern kleinern Arm k, derdurch die Platte geht und bis auf den Rand des Schloß-rades reicht. Dieser Arm stützt sich auf das Schloß-rad, und fällt, nachdem die Stunde geschlagen hat,in einen Einschnitt des Rades, wodurch das Räderwerkaufgehalten und das weitere Schlagen verhindert wird,bis sich r nach zurückgelegter Stunde wieder emporhebt.