Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
131
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Schl izi

Schlagscheibe, s. Heberad und Repe-tirwerk.

Schlaguhr, s. Schlagwerk.

Schlagwerk, 8c>nneris. So nennt mandasjenige gewöhnlich mit einer Pendeluhr verbundeneUhrwerk, welches dient die jedesmalige Stunde undauch oft Viertelstunde des Tages, welche die Zeiger aufdem Zieferblatte angeben, durch einen Klang an eineGlocke anzudeuten. Uhren, die mit einem solchen Wer-ke versehen sind, nennt man gewöhnlich Schlaguh-ren. Was über die Erfindung dieser nützliche,, Uhrenzu sagen ist, darüber sehe man den Artikel Uhren.Ersten Begriffe von einem Schlagwerke.

Stundensch lag werk.

Ein Haupttheil des Schlagwerks ist der Hammer,welcher die Stunden an eine Glocke schlagt. Diesermuß um einen gewissen Theil beweglich seyn, und nachjedem Schlage von irgend einer Kraft wieder zurückge,trieben werden. Beydes erhalt man durch folgendeVorrichtung: Queer durch'die Stange, welche denHammer tragt, ist ein loch gebohrt, und durch diesgeht eine Welle, deren beyde Zapfen in Löcher paffen,welche einander gegenüber in die beyden Platten derUhr gebohrt sind. Der Hammer wird nun mittelst sei,ner Welle mit den Platten verbunden, und die Glockeso über oder neben den Hammer gehängt, datz dieser sietreffen kann. Eine Feder, die gegen die Hammerstangedrückt, treibt diese nun wieder zurück, wenn sie zumSchlagen gehoben wird. Nun käme es noch daraufan, auf welche Art der Hammer gehoben und die An-zahl seiner Schlage bestimmt wird. Zu dem Endewerden an einem Rade, welches zu einer gewissen Zeiteinen Umgang vollendet. Stifte angebracht, welcheman Heb- oder Schlagnägel nennt; diese Stifteheben den Arm und lassen ihn schlagen. Ein Arm

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