rzs S ch l
Schlagen und Nichtschlagen, 8onneret 8 ilance. Diese Wörter findet man oft bey Pen-deluhren, die mit einem Schlagwerk versehen sind, aufdem Zieferblatte auf einer kleinen Scheibe eingestochen,in deren Mitte ein Zapfen mit einem Zeiger sich befin-det. Dreht man den Zeiger auf das Wort Nicht-schlagcn (Eignet'); so wird die Uhr gehen, aber ihrSchlagwerk nie in Bewegung gesetzt werden, und zwarso lange, bis man den Zeiger wieder auf das WortSchlagen (8onner) stellt. Diese Vorrichtung istz. B- da nüslich, wenn man eine solche Schlaguhr imSchlafzimmer hat, lind man will nicht von dem Schla-gen im Schlafe gestört werden. Die Vorrichtung hier-zu ist simpel; der Zapfen, welcher den Zeiger tragt sitztan einer Welle, welche durch die Uhr geht. DieseWelle kann denn nur einen Haken enthalt.n, welchemman eine solche Richtung giebt, daß er ein Rad odersonst einen Theil des Schlagwerks aufhakt, damit letz-teres sich nicht bewegen kann, wenn man den Zeigerauf Nichtschlagen stellt. Dreht man nun den Zei-ger auf Schlagen; so dreht sich begreifiich auch dieWelle herum, und der Haken derselben wird wiederaus dem Rade oder aus dem Theile gehoben, wel-chen er festhielt, und nun wird das Schlagwerk wiederfrey.
Schlagfeder. So nennt man die Feder,welche das Schlagwerk treibt, daß es schlagen kann.Sie ist also die bewegende Kraft des Schlagwerks, undin einem Gehäuse eingeschlossen, welches wie beym Gehrwerke Trommel oder Federhaus genannt wird,s. Feder, Repetiruhr und Schlagwerk.
Schlagglocke, s. Glocke und Schlag-werk.
Schlagloth, s. Lothen.
Schlagnagel, s. Hebnagel.Schlagnägelrad, s. Hebnägelrad.