Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
129
Einzelbild herunterladen
 

I2Y

Schi Schi

diejenigen Arme, welche mit der Richtung des Halb-messers, nach Durchbrechung und Ausfeilung. des Ra,des übrig bleiben und das Rad noch zusammenhalten.Sie werden bald gerade gefeilt, bald ausgeschweift, s.Pendeluhr und Taschenuhr.

Schieber des Steigradsklobens, s.Steigradskloben.

Schiefliegende Uhr, Uhr auf der schief-liegenden Flache oder auf dem piano inclina-t o. Hierunter versteht man eine Uhr, welche cylin-derförmig gestaltet ist. und auf einer schier gelegten Ebe,ne (einem piano inciinsto) allmälig herabsteigt. Esist nämlich hiermit ein Räderwerk verbunden, und anden Zapfen des ersten Rades ein schwerer Körper befe-stigt, welcher stets senkrecht herabzuhängen sich bestrebt,und dadurch, während die Uhr auf dem piano incüna-to herabläuft, die übrigen Räder in Bewegung erhält.Der Pater (raiparus 8Lbortus (IHiniLg cunota iivsunlsrabilia artis 1687. knb. 9. unter dem Titel: mi-lerabiiia cbronometriLg cap 9. propok. 45) hat eine sol-che Uhr beschrieben. Mehrere Jahre nachher gab derEngländer Moritz Wheeler diese Erfindung fürseine aus. (S. ^ransact. pliilot. 1684; erssäl-torum I^ipk. 1686.)

Schienen sind messingene oder eiserne schmaleStangen, womit eine Sache der Dauerhaftigkeit we,gen beschlagen, oder gewisse Theile zusammengefügtwerden.

Schildpatt, Schildkrötenschaale , s.Uhrgehäuse.

Schlagen, das Messing, Lerouir ouplaner, s. Messing und Strecken.

Schlagen (von der Uhr) heißt, wenn die Uhrdurch den Klang einer Glocke der Stunecn und Theileder Ständen angiebt, die der Zeiger auf dem Ziefer-blatte weißt.

II. Theil.

I