Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
122
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Riß Ro l

Ist dies verzeichnet; so entwirft man noch dieKlobcnplattc, welche kleiner als die Pfeilcrplatre seynmuß, sonst könnte man die Uhr nicht aus ihrem Gehäu,se nehmen, (s. Taschenuhr und Verhältniß).Man kann nun noch alle andre Theile, als: Klo«ben, Stellung, Pfeiler, Schließfeder, u. s w. aufden Riß bringen, is. Taschenuhr). Bey einerCylindcruhr zeichnet man die Größe des Cylinderrades,statt des Kronrades auf den Riß; das übrige bleibt.

Bey einer Repetiruhr muß man auch dahin sehen,daß noch hinlänglicher Raum für das Rcpetir, Lauf-werk da sey. Man theilt erst den Raum dem Feder-hausrade a I. lab. IV. zu, und darnach dennauch den übrigen Rädern b, c, ch e, und dem Wind-fange k, nach der vorher bestimmten Größe. -DasVorlegewerk verzeichnet man nach dem, was in derAbtheilung Taschenuhr des Artikels Repetiruhrgelehrt ist.

Rohr. Röhre, Lanon, CRansse?. Sonennt man jeden ausgehöhlten Cylinder. Dergleichensind immer mit gewissen Theilen der Uhr verbunden, z.B. mit solchen, die sich um Stifte oder Wellen be-wegen müssen. Damit nun die Bewegung gleichför-miger von Statten gehe, oder ein Theil von einem an-dern Theile, über dem er liegt, um eine gewisse Ent-fernung abstehen könne; so wird an ihn eine Rolle be-festigt, von einer Oeffnung, die genau auf den Stiftoder auf die Welle paßt. Oft wird auch auf die Röhreselbst noch ein anderer Theil gesteckt; eine Anwendunghiervon sind die Stunden- und Minutenröhre, (s. Stun-dcnrohr und Minutenrohr).

Rolle, koulie. Eine Rolle besteht auszirkelrunden hölzernen oder metallnen Scheiben, überdie eine Schnur geschlagen wird, und welche sich umihre Axe drehen. Es geht nämlich durch diese Axe eineWelle. Damit um die Rolle eine Schnur 'geschlagenwerden könne; so muß sie auf ihrem Umfange herum