Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
118
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Uralte ä'k^oklo^sris etc. I^s ?auts, l^raite ä't^vr-Io»erie etc. Lertllancl bMj snr I'kllorl. lom. I.Geißler, Lehrbegr. der Uhrmacherk. Th. i. z.;. 6.)

Am besten ist es, wenn ein Anfänger der Uhrma-cherkunst, welcher den Mechanismus der hier befchrie«benen Repetiruhren gefaßt hat, natürliche Muster der-selben von andern Einrichtungen studirt, sie mit den hierbeschriebenen vergleicht, und untersucht, ob der bey den- ^selben veränderte Mechanismus Vortheilhaft, öder nurda sey, um eine neue Repetiruhr zu bilden, ohne sieselbst zu vervollkommnen. Durch einen leichten Me-chanismus kann man auch bewürben, daß die halbenViertelstunden repetirt werden, und verschiedene Künstlersind gar so weit gegangen, daß ihre Repetiruhren jede i5. M'nute wiederholt haben. Doch ist da das Repe«tirwerk schon zu sehr zusammengesetzt, und es ist würk- !lich schon hinreichend genug bey einer Repetiruhr dieViertelstunden wiederholen zu lassen.

Repetirvorlegewerk, s. Vorlegewerk

lind Repetiruhr.

Repe tirwerk, s. Repetiruhr.Nepetirionsuhr, s. Repetiruhr.

Retsräc, s. R.

Richten. Ein Rad richten heißt, es soeinrichten, daß es gerade läuft, und auf keiner Seiteschwankt. Man bedient sich dazu des Abwägezirkels,s. Abwägen und Abwägezirkel. Wenn eineWelle nicht gerade oder nicht gehörig rund läuft; so mußsie durch Hammerschläge gerichtet werden. Die Gleich,förmigkeit prüft man alsdann ebenfalls in dem A b-wagezirkel.

Richtscheibe, s. Taschenuhr.

Richtscheit, s. Drehbank.Richtungsinstrument, s. Taschenuhr.