Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
103
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Uhrmacher, daß er die Räder nicht kleiner zu machenbraucht, als in einer gewöhnlichen Taschenuhr. Umdie Geschwindigkeit tzer Schlage zu mäßigen und einenSchlag von dem andern zu unterscheiden; so mußtedas Laufwerk der Repetition angebracht werden. Diesbesteht gewöhnlich aus fünf Rädern und dem sogenann«ten Windfangsgetriebe. Erst folgt das erste oderFeder Haus, welches unmittelbar zuerst von der Fe,der des Schlagwerks herumgetrieben wird, dann folgenin der Ordirung das große Bodenrad, das klei«ne Bodenrad, das Mittelrad, das Anlauf«rad und zuletzt das Windfangsgetriebe. Mangiebt allen Rädern Getriebe von 6 Triebstecken. Wennman nun den Rädern, welche 2. isab. IV. vorge«stellt sind, folgende Zahne giebt:

Dem Windfangsgetriebe k 6 Triebst.

Anlaufrade e sz Zähne. Getr. 6

Mittelrade 6 zo 6

kl. Bvdenrade c zz 6

gr. Bodenrade b z6- 6

Federhausrade a 42

so wird das Windfangsgetriebe k 48 Umgänge ma«chen, während das Federhausrad » sich einmal her-umdreht, (s. Berechnung der Umläufe derRäder).

Um nun die gehörige Repetition zu bewürken, sorichtete Graham, der Verbesseret der Repetiruhren,sie folgendermaßen ein. Das erste oder Federhausrads trug concentrisch das sogenannte Heberad oder dieSchlagscheibe U. Es wird dies Rad gemeiniglichin 24 Theile getheilt, wovon aber nur 12 Theile deshalben Rades zu 12 Zähnen für die 12 Schläge der Uhrbestimmt werden. Die Hälfte, die keine Zähne hat,wird aber, wie man in der Figur sieht, nicht rund ge«lassen. Wenn man nun 4812 durch 24 theilt; so er-halt man die Anzahl Umläufe des Getriebes k zwischen