Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
67
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noch folgendes bey der Verfertigung dieser Uhr in Achtzu nehmen:

Zuvor bearbeite man das Vorlegewcrk aus demGroben. Zum Rechen nehme man Messing il Liniestark, und nachdem es gehämmert ist; fo schneide manmit der Sage die vorhin beschriebene Gestalt aus.Man laste ihn aber noch größer, als er eigentlich seynmuß, damit man ihn mit der Feile noch verbessern kann.Man bohre sodann das Loch in sinen Mittelpunkt,ohngcfähr 2 Linien weit. Darauf feile man ihn gn-ö«rig eben, ziehe auf ihn oben bey 1 aus u einen Zirkel-bogen, wonach man die überflüssigen Theile wegfeilt,und hernach die 12 Zähne einschneidet, die von gleicherGröße, Tiefe und Weite seyn müssen. Zur Stunden- /staffel nehme man gleichfalls Messing von derselbenStärke, hämmere es bis es nur »och s einer Linie starkbleibt, und drehe es nach dem Maasstabe vorher gehö-rig rund, ehe man die Stufen einschneidet. ZumStern nehme man Messing von i Linie Stärke, undnachdem es gehämmert ist, drehe'man es ebenfalls rechtrund, nach der Größe, die sein Umfang haben sott.Man schneide auf dem Räderschueid zeuge miteinem feinen Einschncidcrädchen 12 Einschnitte hinein,und feile die Zähne recht genau von gleicher Höhe undWeite. Man kann auch ohne Räderschueidzeug daseben gedachte für den Stern bestimmte Rad in 12 gleicheTheile theilen, von jedem Theilunaspunkte nach demMittelpunkt des Rades Halbmesser ziehen, und darnachdie Zähne ausfeilen. Es ist gut, wenn man sie tieffeilen kann, weil alsdann der Stift e Raum hat denZahn gehörig herumzutreiben. Zum Vollzieher unddem Theile ch des Fingers nimmt man gleichfalls Mes-sing, und zwar zu letzten» von einer Linie Stärke, zu er-ster!» etwas mehr; beyden gebe man nach dem Ent-würfe ihre rechte Gestalt. In i bohre man ein Lochetwa : Linien breit. Von daraus bestimme man desArms k gegebene Länge. Der Theil i 4 des Fingers

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