Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
65
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Rep 6§

Stande zu bringen; so war es doch nöthig eine Regelan die Hand zu geben, wonach man sich einigermaßenrichten kann.

Die Lage des Rechens bestimmt man auf folgendeArt, nachdem man den Durchmesser des Getriebes ge-funden und ihn auf das Stückchen Papier, woraufman den Riß zeichnet, angemerkt hatte. Der Arm bdes Rechens muß bekanntermaßen nach dem Mittel-punkte der Staffel hingekehrt seyn, und die Zahne desRechens müssen Raum genug haben, vor der Welledes Hammers I I vorbey gehen zu können, so wie manauch den Raum für den Stift 0 , welcher auf demVollzieher zu liegen kommt, nicht zu beschränkt nehmenmuß. Um diese Bedingungen zu erfüllen; so bedieneman sich des Zirkels, und mache mit ihm wahrend sei-ner veränderlichen Oeffnung so lange Versuche, bis al-les den angezeigten Vorschriften entspricht. Hat mannun die rechte Lage gefunden; so trage man sie nebenden schon gefundenen Theilen auf das Papier Umhinlängliche Festigkeit zu haben, muß des Rechens Armru hinlänglich breit seyn, aber auch nicht so, daß er andie Staffel stoße; den Arm b hingegen macht manschmal, damit er auf jeder einzelnen Stufe ruhen kön-ne. Ueberhaupt zeichne man den Rechen ohngefahr so,wie er 2 . dargestellt ist.

Der Raum, welcher vom Umfange des Getriebesbis zum Rande der Rolle übrig bleibt, muß zu den vierStiften dienen, die das Räderwerk aufhalten, nachdemdie Stunden und Viertelstunden geschlagen sind. DieserRaum bestimmt zugleich die Größe der Viertelstunden-staffel, und die Dimensionen für die Theile des FingersO und 0. Wenn dieser Raum z. B. 6 Linien beträgt;so gebe mau hiervon jeder Stufe der Viertclstundenstaf-fel eine Linie Tiefe. Nun sind drey solcher Stufen da;also wird der Halbmesser dieser Staffel g Linien betra-gen. Dazu kömmt nun noch die Breite der Röhre,an der sie sich befindet, wofür man noch r Linien rech--n. rh«u. E