Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
63
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natürlicherweise insgesamt gleich weit vom Mittelpunktte des Rades 6 abstehen, entfernt seyn müsse, als derZwischenraum zwischen zwey SchlagnägeM betragt.Um daher des Mittelpunkts dieser Hammerzüge Abstandvon den Schlagnageln zu bestimmen, und überhauptf-ine Lage zu reguliren; so muß man zuvor das Schlag«nägelrad gehörig eintheilen und die Lage seiner Nagelbestimmen. Wie dies geschieht, ist oben schon gewie-sen. Wenn das Schlagnagelrad eingetheilt ist; sonehme man den Abstand der Schlagnagel vom Mittel«punkte ihres Rades 6 zwischen den Zirkel und tragediese Glöße auf eine ebene Flache, etwa auf ein StückPapier. Alsdann nehme man auch den Zwischenraumvon einem Schlagnagel bis zum andern zwischen denZirkel, und sehe ihn mit zur vorhergehenden Größe;so sind diese beyden Größen zusammengenommen gleichder Lange vom Mittelpunkt des RadeS U an, bis anden Mittelpunkt des Hammerzugs, oder so weit mußnun der Mittelpunkt des Hammerzugs vom Mittel-punkte des Schlagnägelrades entfernt seyn. Nun be-merke man den Ort, wo der Hammerzug m hingesetztwerden soll, und darnach kann man alsdenn, wennman zugleich seine Länge hat, die Größe der Rolle ein«richten.

Man bestimme hierauf erst die Größe der Stun,denstaffel. Man weis nämlich schon, daß sie l 2 Stu-fen hat, und davon muß bey unserer Uhr eine jede ZLinie tief seyn, also müßte die Staffel von ihrer höchstenStufe an bis zu ihrem Mittelpunkte, oder welches ei-^ nerley ist, ihr Halbmesser müßte 12 xL — 6 Linienenthalten. Da nun aber die letzte Stufe noch etwasvon dem Mittelpunkte der Staffel entfernt seyn muß,wegen der Stärke des Rohrs, woran die Staffel sitzt;so muß man wohl noch 2Z Linie zugeben. Daher müß-te die Staffel 8? Linie zum Halbmesser oder 17 Linienzum Durchmesser haben. Man zeichne nun die Lageder Staffel so, daß sie weder der Rolle, noch dem Za-