Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
62
Einzelbild herunterladen
 

Nep

6 »

auch weit mehr Geräusch machen, wenn er unbeweglichfest auf seiner Welle wäre. Doch ist dies Verfahren,den Windfang auf der Welle mittelst der Feder festzu«halten, eben nicht so nothwendig bey solchen Repecir«»ihren als die unsrige hier ist, weil das Räderwerk hiernicht durch den Theil der Auslösung eines Anschlagra-des in plöhliche Ruhe gebracht wird, so wie es bey derStunden - Repetiruhr war, denn wegen des Sperr«rades ist es im Stande sich nach dieser Richtung nochimmer etwas herumzubewegen. Demohngeachtet aberist es immer vorzüglicher, wenn eine Feder auf oben be-fchriebcne Art angebracht wird.

Wenn man den Entwurf des Vorlegewerks derRepetition machen will; so muß man auf der äußernSeite der Pfeilerplatte, worauf das Werk zu liegenkommt, die Lage bestimmen, wo jeder Theil für sich an-gebracht werden soll. Man muß zu dem Ende genauden Ort verzeichnen, wo der Kloben für die Hemmung,^ (biß. 2.) und alle diejenigen Theile hingehören, wel-che keine andere Lage gestatten, um nicht von andernTheilen in ihrer Würkung gehindert zu werden.

Mit dem Verzeichnen der Rolle ? macht mandenn den Anfang. Man suche sie so groß als möglichzu machen, theils wegen der Stifte für den Finger O,die an ihr befestigt werden, theils wegen der Schnur,die darauf gewunden wird. Denn ist im erstem Falledie Rolle größer; so können auch die Stifte weiter voneinander stehen, und also kann man auch den Finger l)stärker machen, welches allerdings von großem Nutzenist. Nicht weit von der Rolle wird man in derZeichnung I'iZ. 2 die Welle wahrnehmen, woran sichder Hammer k, I befindet, und dieser setzt denn freylichder Größe der Rolle Grenzen. Die Lage dieser Wellebestimmt die Größe des Schlagnagelradcs 6 , und dennauch die Länge der Hammerzüge. Um sie zu finden; sokann man zur Regel annehmen, daß die Länge desHammerzugs im so weit von den Schlagnageln, die