Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
42
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nicht im Stande ist dem Pendel diejenigen Bogen be-schreiben zu lassen, zu welchen die Hemmung und dasPendel eingerichtet ist. 2) Wenn die Räder zn schwernnv groß, und die Zapfen zu dick sind, wodurch dieschädlichste Friction entsteht, die die bewegende Kraft,besonders wenn noch andere Ursachen, Verdickung desOels u. s- w. dazu kommen, leicht in ihrer Würkungaufhalten kann. z) Wenn der Eingriff fehlerhaft ist,so, daß die Bewegung der Räder erschwert und endlichganz aufgehoben wird. 4) Wenn die Zapfenlöcher zuenge sind, oder den Zapfen darin nach allen Seiten derSpielraum mangelt. Zu der Vermehrung dieses Feh«lers trägt gewöhnlich noch die Verdickung des Oelsnicht wenig bey. 5) Wenn die Zapfenlöcher zu weitsind, wodurch ein veränderlicher und falscher Eingrifferzeugt, und auch die Friction vermehrt wird, besonderswenn die Ansätze der Zapfen sich gar an, oder in dieLöcher legen. 6) Wenn es mit der Hemmung nichtrichtig ist, wenn der Haken zu tief in das Steigradgreift, oder an einer Seite tief, an der andern seicht,wodurch die Bogen verändert werden, die Uhr hinktund leicht in Stillstand gebracht werden kann. Beyschlechten Hemmungen sind auch die Lappen des Hakensoft sehr auSgeschliffen, und die Zähne des Rades dahernicht im Stande den Haken wegen dieser Lücken in Be-wegung zu setzen.

Der Stillstand der Uhr wird auch ferner 7) zuwegegebracht, wenn irgend ein Theil an dem andern hcraus-streift, z. B. ein Rad an dem andern: oder auch wenndie Schnur, die das Gewicht tragt, sich an der Walzeoder an dem Gehäuse festsetzt. 8) Wenn es unterdem Zieferblatte nicht ganz richtig ist, wenn etwa irgendein Rad sich aus den Zähnen eines andern begiebtund sich über dasselbe setzt u. s. w. Und endlichy) wenn blos der übermäßige Schmutz und die zu star-ke Verdickung des Oels die Bewegung ganz und garverhindert.