Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
32
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erst einige Zeit ehe die Uhr stille steht; so muß man denFehler an der Kette suchen, welche an dem Gehäuseherausfireift.

Wenn auch dieser Fehler nicht Statt findet; sobetrachte man zuerst die Pfeiler des Zieferblatts in derPseilcrplatte, ob in denselben kein Vorsteckstift fehle.Ist dies der Fall; so kann man befürchten, daß er indas Merk gefallen sey. Man nehme zu dem Ende einMicrostop, kind sehe damit in die Uhr, ob man denStift nicht entdecken könne. Sieht man ihn etwaunter ein,in Rade liegen; so nehme man ein feinesHölzchen und berühre ihn damit. Kann man ihn abermit einer leistn Berührung nicht herausschieben; so darfman ihn ja nicht unter dem Rade mit Gewalt hinweg-zuziehen suchen, weil die Zahne des Rades leicht Scha-den leiden können; man nimmt daher lieber die ganzeUhr auS einander. Sieht man aber den Stift nichtzwischen dem Werke liegen, und man hat große Ursa-che zu vermuthen, daß er sich darin aufhalte; so nehmeman das Zifferblatt ab, (s. Au se in a n d er ne hm e n)und sehe zu, ob man ihn-nicht, wenn die Uhr eine fran-zösische ist, zwischen dem kleinen und großen Bodenradeunter ihrem Stege entdecken könne. Ist dies nicht derFall; so untersuche man, wenn man nicht gewiß weiß,daß ein Stift in die Uhr gefallen ist, folgendes ehe mandie Uhr weiter auseinandernimmt: Man sehe nach derUnruhe, ob dieß- fest zwischen dem Kloben siehe, ob siesich nicht, wenn die Uhr geschüttelt wird, hin und herbewege. Steht sie fest; so hat sich entweder ein Zapfender Spindel aus seinem loche gesetzt, oder der An-schlaagstift geht über den Rücker weg, oder auch dieSpindel hat sich ausgeschwenkt, (s. Anschlagstiftund Ausschwenken). Vielleicht ist auch wohl dieSpiralfederrolle abgefallen, und hat sich auf das Steig-rad gelegt, wodurch die Uhr ebenfalls in Stillstandgesetzt werden kann, oder auch die Spiralfeder war auSihrem Klobchen gewichen, hatte sich verbogen oderwar durch das Stellen verschoben. Auch kann die Un.