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ruhe verbogen seyn, und entweder unter ihren Klobenoder auf den Stelluugsstügel stoßen; man muß diesin dem Abwägezirkel untersuchen. Es sitzt auch viel-leicht der Unruh- oder Hintere Steigradskloben nichtfest, und es mästen ihre Schrauben fester angezogenwerden.
Man schraube nun wirklich erst den Unruhklobenab, — man mag die genannten Fehler wahrnehmenoder nicht — und nehme auch die Unruhe mit ihrerSpindel heraus, (s. Aus e inanderneh m e n). Lagnun der Fehler nicht an der Hemmung; so wird dieUhr nach herausgehobener Unruhe nicht ablaufen kön-nen. Lauft sie nun zwar ab, aber bis ans Ende immerganz matt; so ist dies ein Beweis, wenn es nicht voneiner zu schwachen Feder herrührt, daß die Uhr schmu-tzig. und das Oel verdickt sey, deswegen muß sie dennausgeputzt und ihr frisches Oel gegeben werden, ,s.Ausputzen). Lauft sie aber nicht ab; so untersuchemauerst, ob die Uhr nicht überzogen war, (s. U er-be rziehen die Uhr) oder die Kettesich unter-schlagen hatte, (s. Unterschlagen), und als-dann betrachte man das Skeigrad und Kronrad, obbeyden nicht der gehörige Spielraum mangele. Stehensie nicht zu fest; so untersuche man die Kette, ob sienicht an etwas heraussireife. Thut sie es nicht; sokann man die Uhr dreist ganz aus einander nehmen,weil denn, wenn kein Theil zerbrochen oder verbogenist, ohusireilig ein Stift oder Schmutzkorn in der Uhrliegt. Vor dem Auseinandernehmen muß man aberja die Spannung der Feder erst nachlassen, beson-ders da noch etwas von der Kette auf der Schnecke ist,(s. Nachlassen die Federspannung).
Ist nun die Uhr ganz zergliedert, und man findetkeinen Stift darin, und ferner auch nicht, daß derSchmutz die Ursache des Stehenbleibens der Uhr war;so muß man jeden Theil der Uhr einzeln untersuchen,wenn er nicht zerbrochen oder verbogen ist. Ist letz»
II. Theil. C