die Gestalt eines solchen Cylinderrades vor, so wie esl'Lk. III. li'iA. 4. abgebildet ist. Bey biß. 6. lab.VIII. sieht man die allmähligen Stufen, welche manbei) der Bearbeitung eines solchen NadeS geht, und dieim folgenden ausführlich beschrieben werden sollen.
Die bb'ß- n- stellt das Cylinderrad von Außen soin Profil vor, wie es gedreht seyn muß, bevor man eseinschneidet. Der vorspringende Theil aa ist die Dicke,woraus die Zahne oder die geneigten Flachen gebildetwerden; b b ist derjenige, welcher die aufrecht stehendenZapfen bildet (s. Cylinderuhr). biß. io. siehtman des Rades Ausschnitt im Durchmesser oder vonInnen, nämlich die Starke 3 des Bodens, die Dickeb L der Zapfen, und die Breite e der Zahne. Nach-dem das Rad nach dieser Figur gedreht ist; so schneidetman es wie bb'ß. 6. ein. Man vergrößert sein loch inder Mitte, daß es auf den Stift b des Aufsatzes Lb^iß. Z. lab. IX. paßt. Dieser Aufsätze muß manvon verschiedenen Sorten vorräthig haben. Die LagedesCylinderrad.es, so wiesle l iß 6. lab. VIII. vor-gestellt ist, muß während dem Einschneiden obcrwärtSliegen. Man bedeckt das Rad mit der Platte c .iß.z. lab. IX., und befestigt es mit vier Schrauben.Das so auf dem Aufsatz befestigte Rad verbindet mannun mit der Welle der Theilfchcibe, bringt den Rah-men an seinen gehörigen Ort, in welches man ein rechtfeines Einschneiderädchen legt, ohngefähr so dick alsdie länge der Fläche enthalten soll. Man schneidet dasRad wie ein gewöhnliches ein, und nimmt dazu aufder Theilfchcibe eine Zahl, welche viermal so groß ist,als eigentlich die Zahl der Zähne seyn soll. Wenn da-her das Rad z. B ig Zähne enthalten soll, so wähltman auf der Theilfchcibe die Zahl 52; man macht als-dann 26 Einschnitte, und zwar aus der Ursache, weilder Zahn des Rades gegen den Cylinder und dieser ge-gen den Zwischenranm der Zähne wechseln muß. Mandarf diese Einschnitte nicht zu tief machen, sondern es