Räd
muß, wie man aus INA. 6. lab. vm. bey A sieht,eine Dicke übrig bleiben, und zwar zur Unterstützungdes Rades wahrend es eingeschnitten wird.
Ist das Rad nun ganz herum so eingeschnitten,daß es die Gestalt wie der Theil i, 2, z l?iß. 6. erhal-ten; so nehme man ein stärkeres Einschneideradchen,um damit den Zwischenraum 1 und 2 des Rades soauözuschneiden, daß dadurch die schießen Flachen derZahne gebildet werden. Man muß zu dem Endei) die Theilscheibe um eine Eintheilung weiter vorschie-ben, so, daß das Einschneideradchen auf die Mitte desZahns fallt. Man macht daselbst auf dem Zahne einkleines Merkmal. Man muß 2) dem Theile O ?kiß. 2. lab. IX. eine solche Neigung geben, als diehalbe Anzahl Grade des Hebens, welche ein Zahn aufdie Lippen des Cylinders hervorbringt, betragt, (s. Cy-linderuhr). Soll nun z. B. das ganze Heben derHemmung 40 Grad betragen, so beträgt das. Hebeneines Zahns, welcher auf eine Lippe des Cylinderswürkt, 2o Grad. Davon ist die Hälfte ro Grad,um welche man den Rahmen 5. geneigt stellenmuß. Dies gilt auch von allen andern Heben. Nach-dem man dies so zubereitet hat; so schiebe man denRahmen so weit vor, und richte ihn so, daß das Ein«schneiderädchen dem bemerkten Zahne genau gegen überkömmt. Man schneidet alsdann mit dem Einschneide,radchen das Rad so ein, daß die geneigten Flächen wie4 und z 6. gebildet werden. So gehe man umdas ganze Rad herum, schneide aber jedesmal nur einenZahn um den andern ein; denn es wäre überstüßig,auch denjenigen Zähnen die geneigte Fläche zu geben,welche keine Zähne bleiben, sondern zur Bildung derZwischenräume zwischen den Zähnen hernach ausge-schnitten werden Daher setzt man den Führer jedes-mal über 4 Abtheilungspnnktc der Theilscheiben weg.
Wenn auf diese Art die geneigten Flachen gemachtsind,- so muß man die Ausschnitte 6, 7 bilden. In