Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
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Scheibe gerissen sind , bey dem äußersten auf ?66 er,strecken. Wenn nun ein Rad, ebenfalls concentrifchmit den Kreisen, über der Scheibe befestigt ist, undmit derselben sich zugleich um den Mittelpunkt dreht,und man will demselben z. B. 48 Zähne geben; so sucheman erst auf der Scheibe einen Kreis aus, der in 48gleiche Theile getheilt ist. Wenn man nun die Scheibejedesmal um den 48sten Theil herumdrehen könnte;so würde sich das Rad um einen eben so großen Theilseines Umfanges herumbewegen. Könnte man danndas Rad nach jedesmaligem Herumschieben um iAbtheilung oder um den 4§sten Theil des ganzen Krei-ses, fest und unbeweglich stellen; so würde durch An-bringung eines Einschneiderädchens (s. diesWort) neben dem Rade, welches sich unverrückt umseine Axe dreht, von einer Abtheilung zur andern eineVertiefung in das Rad geschnitten werden können; undwenn man die Scheibe einmal herumgedreht hatte; sowürde man 48 Vertiefungen und 48 Zähne am Radehaben. Dies erhält man nun durch folgendes:

Ein jeder Theilungspunkt der Kreise auf der mes-singenen Scheibe ist in das Metall geschlagen, damitman eine Spitze hineinsehen könne; außerhalb derScheibe ist ein stählerner Stab, etwas länger als derHalbmesser der Scheibe, und um etwas über derselbenerhaben, befestigt; er kann sich nach der Richtung desHalbmessers der Scheibe auf derselben hin und her be-wegen, und auf ihn laßt sich auch eine Hülse mit einerSpitze, die bis auf die Scheibe reicht hin und her schie,ben und mittelst einer Schraube an jeder beliebigenStelle feststellen. Diese Hülse mit dem Stäbe undder Spitze nennt man den Führer (MZsäs). Aufder Scheibe ist ein Halbmesser gezogen, und von dagehen alle Theilungen der Kreise an. Wenn man nunden Stab und die Hülse auf dem Stäbe so schiebt, daßdie Spitze auf den Anfangspunkt des in 48 Theile ge-theilten Kreises kömmt; so kann man die Scheibe im-