Rad
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lichen Taschenuhr sind fünf Räder? davon heißt daserste, worauf die Schnake sitzt, Schneckenrad,das zweyte Minuten- oder große Bodenrad,das dritte Mittel« oder kleine Bodenrad,das vierte Kronrad und das letzte Stcigrad.Das Steigrad gehört eigentlich nicht mit zum eigentli-chen Räderwerke — oder dem sogenannten Laufwer-ke — sondern zur Hemmung, (f Hemmung. DieRäder des Schlagwerks haben eben sowohl ihre beson-dern Namen, s Schlagwerk. Auf welche Art dieRäder am Vortheilhaftesten-verfertigt und mit einanderverbunden werden, darüber sehe man die Artikel P e n-deluhr und Taschenuhr.
Raderseileu, Räderab gleich feilen, I^i-mos ä LAkliker las roue-8. Diese Feilen die-nen den Zahnen der Räder ihre gehörige Gestalt zugeben. Es gehören zu ihnen die sogenannten Aus-streichefeilen, Triebfeilen, Wälzfeilen u.s. w. (s. diese Artikel).
Räderfchueidzeuq, Schneidzeug fürdie Räder, Einschneidemaschiue, Schnei-demaschine, Schneidescheibe, Theilmaschi-ne, lVIaebine a t'enärs. Diese Namen führtdas den Uhrmachern ganz unentbehrliche Werkzeug,worauf die Zahne der Räder geschnitten werden. Deretwas weitläufige Mechanismus dieses Instrumentsmacht dasselbe kostbar, und daher kömmt es, daßManche Uhrmacher erst lange zögern, ehe sie sich dieseMaschine anschaffen. Ihr Bau gründet sich auf fol-gendes :
Auf einer messingenen Scheibe sind mehrere con-centrische Kreise gezogen, und jeder von ihnen ist ineine beliebige Anzahl gleicher Theile getheilt. DieseTheile ndes Kreises machen die Anzahl Zahne aus, dieman einem Rade geben will, und zwar ist der Cirkelvom kleinsten Durchmesser in die geringste, der vomgrößten in die meiste Anzahl Theile getheilt; diese An,zahl Theile können sich, wenn viele Kreise auf der
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