§ 33 .
Wir wollen zuerst annehmen, man kenne die beidenSeiten n und b> und den eingeschloffenen Winkel 6. Wennman die Gleichungen
o ;rn L c ^in L
u §in b> 5rn L
unter der Form a L — c 5-n
b> 5!N L --- e 5!N L
ansetzt, und sie Glied für Glied erst addirt und dann voneinander subtrahirt, so erhält man
(u b) .nu L — c (ein -i- ^in L),
(u — b>) nn L — c (ein ^ — n'n L).
Dividirt man ferner die letzte Gleichung durch die erste, soverschwindet die unbekannte Seite c, und man hat
a — b> n n — n n Ra -I- b ein ^ nn LNun hat man gesehn (§ 27), daß
n n ^ — n n L ^ — L)
5IN ^ -i- öin L t° ^ (.3. -I- L)
ist; es wird also
n — ^ ^ — L)
u -k- b> ^ ^ (^ -f- L)
sei»,") woraus die Proportionu -1- k> : a — b — t§ ^ (^ -k- L) : ^ — L)
folgt, oder in Worten: die Summe zweier Seiten einesDreiecks verhält sich zu ihrer Differenz, wie die Tan-gente der halben Summe der diesen Seiten gegenüber,stehenden Winkel zur Tangente ihrer halben Dis,ferenz.")
») Noch kürzer: aus der Proportion - : b — ,i'n X : nn 8 (h zr)
folgt a -tz t, : s — b ,,n L -f-^n'n 8 : n'n — nn 8,und hieraus weiter (§ Lg.)
- -h ü : — b -- z l>. -h L) : ^ — «). Vers.
*») Dieser Satz läßt sich bekanntlich auch mit Hülst einer leichtenConsiruction darthun. Uebers.