4GS
nuf Skye. Stellenweise stellt ihre Gesammtmasse jener derFelsart, in welcher sie aufsezzen — Sandstein — gleich.Auf einem Raume von etwa 50 Yards sieht man deren zu-weilen sechs bis acht. Die Gänge stehen fast ohne Aus-nahme senkrecht, oder diesem nahe; daher zeigen sie längsder Küste einen ziemlich regelvollen Parallelismus. Jederder Gänge , so weit es möglich dieselben zu verfolgen, be-hält meist die nämliche Mächtigkeit bei — zwischen 5 und20 Fuss, am häufigsten jedoch 10 Fuss nicht überschreitend— und lässt keine Verzweigungen Mahrnehmen.
Auch auf der Britischen Insel Anglesea ist die Zahlbasaltischer und doleritischer Gänge sehr beträchtlich. Manfindet deren, nach IIenslow * zwischen Beaumarais undGarth - Ferry bei dreissig auf einem Räume von zwei Engli-schen Meilen.
Mitunter hat die Natur der Gesteine, M ? elche von sol-chen Gebilden durchbrochen Morden, was ihre grössere odergeringere Zahl betrifft, M'enig Einfluss. Dies zeigt sich na-mentlich in Irland, wo, nach Berger’s Angabe **, basaltischeGänge in Gneiss, Glimmerschiefer, Syenit, in sogenanntemUrkalk, ferner in Uebergangs- und Flözkalk, in rothem Ue-bebgangs-Sandstein, in Kohlen- und Kreide-Schichten gleichhäufig erscheinen.
Oefter indessen hat es das Ansehen, dass ihre Zahl —wie z. B. auf dem Eilande Arran —in gewissen Formationengeschichteter Gebirgsartfen besonders gross ist. Oder be-ruht das leztere Phänomen nur auf einer Täuschung, bedingtdurch den Umstand, dass die Felsmassen in welchen jeneGä nge vorzüglich häufig eingeschlossen sind, wie namentlichdie Sandsteine auf der befragten Insel, ihren Verhältnissennach zur Beobachtung sich besonders eignen? — AehnlicheBeziehungen dürften an den Küsten obM alten, wo Trapp-
* Transact. of ihr. Cambridge phil. Suc. ; Vol. I, P. 2, p. 421.
** Transact. of the geol. Soc. Vol. III, p. 230.