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Gebilde, zu den gewöhnlichem Erscheinungen gehörig, vor-zugsweise dem Sandstein verbunden sich zeigen *.
Lager - artige Basalt - Gebilde.
Eine andere Art des Auftretens basaltischer Gebilde istjene, wo sie Lagern-ähnlich ** zwischen geschichteten Fels-gliedern sich zeigen, oft selbst in scheinbarem Wechsel mitdiesen. Manche Einschiebungen sind so mächtig, dass sieals eigenthiimliche Bergmassen gelten können ***.
Unh'iugbar stehen oder standen beide, die als Gang-Gesteine erstarrten Massen und jene die, in seitlicher Rich-tune' eindrineend, sich nach Art der Laaer ausbreiteten, imZusammenhänge. Die Lagern ähnlichen Gebilde sind nichtsals Schichten - förmige Gänge. Beide gehören einem unddemselben grossen Phänomen an, der Empoi’hebung basalti-scher Massen. Gänge, senkrecht aufsteigend aus der Tiefe,vertheilten sich nach einer oder zu beiden Seiten, um zwi-schen den Schichten, gleichsam als neue Schicht einzudrin-gen und fortzusezzen; aber das was man für Lager zu hal-ten geneigt seyn könnte erhebt sich mitunter wieder plözlich,durchbricht abermals die höhern Fels-Schichten und thut aufdiese Weise seine wahrhafte Natur als Gans; dar. Einsei-tige Auffassung solcher Lagerungs-Verhältnisse hat früherzu sehr unrichtigen Schlüssen geführt. Ist man vom Auf-gestiegenseyn der Basalte aus der Tiefe überzeugt — unddie Fülle vorhandener gewichtiger Thatsachen muss jeden
* J. Richarbson , Edinb. phil. Journ. by Brewster and Jameson.Vul. IX, p. 372.
** In gewissen Bergwerks-Bezirken des nördlichen Englands wird derAusdruck Sill für gleichbedeutend mit Stratum gebraucht. 117ünSill heisst so viel als Trapp-Lager.
*** Diess dürfte u. a. im Thal des Rio gründe der Fall seyn. S.Burkart’s geognost. Bemerk, über Mexiko in der Zeitschr. fürMin. Jahrg. 1826, Th. II, S. 16 und 17 und das Gcbirgs-ProfilTaf. VI, Fig. 1.