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In andern Fällen wird selbst unentschieden zu lassenseyn, ob man es mit Strom - ähnlichen Verbreitungen ver-schlackter Gebilde, oder mit Emporquellungen zu tliun habe * *.
Die Erstreckung basaltischer Ströme ist mituntersehr beträchtlich und der weite Weg, den sie gemacht,deutlich bezeichnet. Die Auvergne hat deren manche aufzu-
iiber die erloschenen Vulkane am Niederrheine, S. 87 ff. nachzusc-hcn. Wir sind um so weniger berechtigt, in die Resultate, welcheer ans seinen Untersuchungen gezogen, einen Zweifel zu sezzen,als uns, wie wir die Gegend durchwanderten, von der die Rede,gar nicht die besondere Absicht vorlag, über die Strom-artige Ver-breitung der Niedermendiger Laven-Masscn Aufklärung zu erhalten.
* Wir gedachten (S. 389) der Zweifel, die in uns am Mosenbergebei MandersclieAd rege wurden. Auch über die Verhältnisse amBerge bei der Strohner Mühle unfern Gillenfeld schwankten wir inunsern Ansichten, bis wir die eine der erfassten Meinungen durchSteininger bestätigt fanden. Er sagt: „So bilden die Basalte inder Eifel, besonders bei Strulm, Gänge im Schiefer-Gebirge, ohnedass sicli die Gangspalten sehr weit geöffnet hätten; es sind nurkurze Strecken auf den Gebirgs-Abhängen, aus welchen die Basaltehervorstchen.“ (Erloschene Vulkane in Süd-Frankreich. S. 216.)
So trägt die, auf beträchtliche Länge erstreckte, Kolonnade beiFauerbach unweit Friedberg in der 'Wetterau , deren bereits zumehreren Malen gedacht worden , manche Merkmale eines Stromes.Eine prachtvolle Reihe basaltischer Säulen , 40 Fuss und darüber
hoch. Die Prismen fast alle sehr regelrecht, meist sechs - seltnersiebenseitig und im Durchmesser wechselnd zwischen 5 und 7 Fuss,erscheinen ohne Ausnahme gegliedert, die einzelnen Abtheilungenbald nur 1 Fuss , bald 4 und 6 F. hoch. Alle Säulen in vollkom-men senkrechter Stellung und ihre Dimensions - Verhältnisse sichgleich bleibend, so weit sie entblösst dastehen. Uebcr der GruppeDammerde, Lehm und Geröllc, als unmittelbare Bedeckung, 3 bis4 und 6 F. mächtig; unter derselben Gerolle mit vorherrschendenQuarz-Geschieben. Das Ganze so schön, so auffallend, dass es alswürdiges vaterländisches Scitenstiick des wundersamen Giants Cau-sewag mit vollem Rechte betrachtet werden kann. Noch vor weni-gen Jahren sahen wir die gewaltige Säulen - Reihe in ihrer ganzenPracht; der weiter greifende Steinbruchbau wird leider! bald Zer-störung zur Folge haben,