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1 (1832)
Entstehung
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Kernen von Brachytrypa rostrata, Bronn (Terelratulites rostra-tus v. Sciiloth) n. a. organischen Resten einschliessend, wel-che durch atmosphärische Einwirkung noch deutlicher hervor-treten. Mit diesen lichtegefärbten Kalksteinen und Dolomiten6tehen die, zwischen ihnen ihre Stelle einnehmenden Stückebasaltischer Laven durch ihre Schwärze in auffallendemKontraste.

Der Mosenberg unfern Manderscheid *, einer der in-teressanteren Basalt-Berge Deutschlands, mit drei geschlos-senen und einer vierten, in südwestlicher Richtung durch-brochenen Krater-artigen Vertiefungen ; hei jenen, zumalbei den beiden untern, ist das Ausgezeichnete der kreisrun-den Gestalt sehr auffallend. Die steilen zackigen Laven-Wände dieser Fenerschliinde sind zum Theil noch wohlerhalten, unverkennbar müssen sie einst die Kratere ganzumzogen haben. Der Boden der Vertiefungen ist theilsSumpf, theils mit trockenem Torfe erfüllt. Dass aus jenenKrateren die ganze Laven- und Schlacken-Masse einst her-vorgetreten und der Berg auf solche Weise gebildet wer-den, ist unverkennbar; nicht so deutlich wurde uns einestatt gehabte Strömung, denn die wahrhafte Auflagerung er-gossener Laven auf den nachbarlichen Transitions - Gebildenschien keineswegs ganz ausser Zw r eifel gestellt. Wir re-gen dieses Bedenken bloss an, um weitere Forschungen, zudenen unser vorübergehender Aufenthalt nicht geeignet war,zu veranlassen, und sind keineswegs geneigt, der mit gründ-licher Unbefangenheit ausgesprochenen Meinung Stengelszu widerstreiten. Dieser einsichtsvolle Gebirgsforscher nimmt

* Geschildert von Steininoer (erloschene Vulkane u. s. w. S. 35 ff.)und von Stengel. (Noeggeraths Geb. in Rheinl. Westph. ; B. I,S. 79 ff.) Die bei gefügten bildlichen Darstellungen lassen Mancheszu wünschen übrig; so fehlt namentlich auf der STENGELschen,welche ausserdem bei weitem als die getreueste zu betrachten, einerder Kratere. Noeggerath hat dem leztern Aufsazze mehrere be-lehrende Bemerkungen beigefügt.