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Kernen von Brachytrypa rostrata, Bronn (Terelratulites rostra-tus v. Sciiloth) n. a. organischen Resten einschliessend, wel-che durch atmosphärische Einwirkung noch deutlicher hervor-treten. Mit diesen lichtegefärbten Kalksteinen und Dolomiten6tehen die, zwischen ihnen ihre Stelle einnehmenden Stückebasaltischer Laven durch ihre Schwärze in auffallendemKontraste.
Der Mosenberg unfern Manderscheid *, einer der in-teressanteren Basalt-Berge Deutschlands, mit drei geschlos-senen und einer vierten, in südwestlicher Richtung durch-brochenen Krater-artigen Vertiefungen ; hei jenen, zumalbei den beiden untern, ist das Ausgezeichnete der kreisrun-den Gestalt sehr auffallend. Die steilen zackigen Laven-Wände dieser Fenerschliinde sind zum Theil noch wohlerhalten, unverkennbar müssen sie einst die Kratere ganzumzogen haben. Der Boden der Vertiefungen ist theilsSumpf, theils mit trockenem Torfe erfüllt. — Dass aus jenenKrateren die ganze Laven- und Schlacken-Masse einst her-vorgetreten und der Berg auf solche Weise gebildet wer-den, ist unverkennbar; nicht so deutlich wurde uns einestatt gehabte Strömung, denn die wahrhafte Auflagerung er-gossener Laven auf den nachbarlichen Transitions - Gebildenschien keineswegs ganz ausser Zw r eifel gestellt. Wir re-gen dieses Bedenken bloss an, um weitere Forschungen, zudenen unser vorübergehender Aufenthalt nicht geeignet war,zu veranlassen, und sind keineswegs geneigt, der mit gründ-licher Unbefangenheit ausgesprochenen Meinung Stengel’szu widerstreiten. Dieser einsichtsvolle Gebirgsforscher nimmt
* Geschildert von Steininoer (erloschene Vulkane u. s. w. S. 35 ff.)und von Stengel. (Noeggerath’s Geb. in Rheinl. Westph. ; B. I,S. 79 ff.) Die bei gefügten bildlichen Darstellungen lassen Mancheszu wünschen übrig; so fehlt namentlich auf der STENGEL’schen,welche ausserdem bei weitem als die getreueste zu betrachten, einerder Kratere. — Noeggerath hat dem leztern Aufsazze mehrere be-lehrende Bemerkungen beigefügt.