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steiglichcn Fels-Gestalten, welche ihm überall eigen sind, woer mehr verbreitet ist. L. v. Buch hat diese dolomitischeGebilde, die ganze Mauer ausmachend, welche die Eruptionder Hagelsltaule umgibt, geschildert * *. „Der HagelshaulerAusbruch bildet den Kern des Gerolsteiner Dolomites.“ Fel-sen von Schlacken und von meist leichter blasiger Lava, oftreich an eingebackenen Glimmer-Theilen, umgiirten den Ab-hang der Kaule gegen 0.; den Rand überlagert zahllosesvulkanisches Gerolle, Auswürflinge, die emporgeschleudertworden seyn dürften, als sie bereits halb erstarrt waren. —Alles trägt unverkennbar das Gepräge des Geflossenseyns;jedes Handstück, das man abschlägt, redet dieser Ansichtdas Wort. Faden-artige Gebilde, Massen, gewundenen Tauenähnlich, gehören zu den gewöhnlichen Erscheinungen. EinLavenstrom schritt über einen Kalkhügel hinweg, wurde aufdessen Höhe in zwei Arme getheiit und senkte sich nunder Tiefe zu. Man glaubt die Lava noch fliessen zu sehen,und wie das Aufblähen der untern, beweglich gebliebenen,Masse Emporhebungen der schneller erkalteten obern Decke,Zerreissungen und ein Aufwärts - Quellen zur Folge gehabt,wodurch dem Strom die ihn auszeichnenden Ungleichheiten,die Aufthiirmungen, die kleinen erhabenen Schlackenhügelzu Theil wurden. — Der Gerolsteiner Dolomit, zumal derweniger blasige, und mehr noch der nachbarliche Ueher-gangskalk bei Pellen ist überreich an interessanten und viel-artigen Petrefakten **.
Unter den Mauersteinen der Kasselburg, einer alterthiim-lichen Feste zwischen Pellen und Gerolstein, sahen wir häufigprachtvolle Dolomit-Stücke, ausgezeichnete Koralliten, mit
* Noeggeratii’s Geb. in Rheinl. Westpli. B. III, S. 280 ff.
* s ' Noeggerath a. a. 0. B. I, S. 58 11 ml 59 hat mehrere derselben
verzeichnet, und das klassische Werk von Goldfuss ( VetrefactaMusei TJn'wersitatis Regiae liurussicae Rhenanae Ronnensis etc.)enthält ausführliche Angaben über die Versteinerungen der Gerol-steiner Gegend.