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Ein anderer Krater, besonders auffallend und denkwür-dig durch das Regelvolle seiner Gestalt, ist jener des Puyde Pariou im W. von Clermont. — L. v. Buch, Ramond,dAubuisson, Bouillet, Lecou u. A. haben die Mächtigen Ver-hältnisse dieses Kegelberges, seines Kraters und Lavenstro-mes trefflich geschildert; wir folgen ihren Angaben, indemwir einige, an Ort und Stelle gemachte, Beobachtungen,und andere zu denen die gesammelten Handstücke Anlassgaben, einschalten.
Der Puy de Pariou, unter den lehrreichem Feuerber-gen in Auvergne eine der ersten Stellen behauptend, erhebtsich aus granitischen und trachytischen Umgebungen *. Vonder Ebene am Fusse betrachtet hat der Puy, wegen deswohl erhaltenen beinahe kreisrunden Kraters, das Anseheneines abgeschnittenen Kegels, die Endfläche etwas geneigt,die Seiten mit dem Horizont Winkel von 35 bis 40 ° ma-chend. Der obere Theil des Kegelberges, den schönen,einer Kelch-ähnlichen Ausweitung zu vergleichenden Kraterumschliessend, steigt aus einem andern Feuerschlunde vongrösserem Durchmesser hervor. Der leztere, dessen Ueber-bleibsel man ungefähr 300 Fuss vom Gipfel abwärts deut-lich erkennt, hat Wände aus grauer höchst feinkörnigerLava, die, sparsame kleine Fehlspath-Leisten abgerechnet,sich beinahe frei zeigt von Einschlüssen **. Er erweitertsich da, wo der Laven - Ausbruch erfolgte, von dem späterdie Rede seyn soll.
Der obere Krater, ungefähr 200 F. tief bei einem Um-fang von wenigstens 2S00 F., hat einen Rand von sehr ge-
* Für das Hervortreten aus Granit zeugen die Bruchstücke, von die-sem Gesteine abstammend, welche die. Schlacken-Massen nicht sel-ten enthalten ; wir besizzcn selbst einen solchen Einschluß, in demman einen, nur wenig umgewandelten, Albit - Granit mit kleinenSmaragd- (Beryll-) Krystallen zu erkennen glaubt.
Man kann sie mit gewissen Yesuvischen Laven vergleichen, nament-lich mit jenen des grossen Stromes oberhalb Torre del Greco.