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striche, welche basaltische Ströme aufzuweisen haben; beach-tet man das Verhältniss der leztern zur allgemeinen Boden-Nei-gung genau; so lässt sieb in häufigen Fällen die Lage der Kra-tere mit ziemlicher Sicherheit nachweisen. Im Velay findetman, neben wohl erhaltenen Schlünden, hin und wieder nurTrümmer ungeheuerer Kratere, während von andern selbstalle Spuren verschwunden sind; das leztere ist namentlichder Fall bei jenen, welche die ältesten basaltischen Lavenergossen. Aber indem alle übrigen Erscheinungen und Um-stände erwogen und zusammengehalten werden, vermagman nicht selten die Stellen, welche solche Schlünde einstbehauptet, mit ziemlicher Sicherheit zu bestimmen *.
Bei andern Kratern sind die Spuren weniger verwischt,und zum Theil zeigen sie sich sehr deutlich erhalten in jederBeziehung, mitunter vollkommen geschlossen, oder dochim Allgemeinen dem Zusammenhänge nach noch erkennbar.In Auvergne namentlich trifft man solche eidoscliene Schlündemit steilen Wänden, durchaus gebildet von Schlacken undlockerem Material, mit ästig gewundenen und mit zelligenLaven-Massen; Kratere, an denen der einstige Erguss vonweit erstreckten Lavenströmen noch augenfällig wahrnehmbar.
Man muss solche Verhältnisse hier und so deutlich ge-sehen haben, um dieselben da wieder zu finden, wo sieminder schön erhalten worden. In Auvergne umscldiessendie Kegel-förmigen Berge grosse und tiefe, oft ungeheuere,bald auch flache und weite, mehr und minder regelrechtkreisrunde oder elliptische Kratere in ihren Gipfeln. „Esliegen die Feuerschlünde offen vor Augen, obwohl die Er-innerung an die Ausbrüche dortländischer Vulkane schonlange von der Zeit fortgeführt ist.“
■' Wir verweisen auf mehrere belehrende und anziehende Beispiele,deren Bertrand de Doue erwähnt. ( Descript. des environs du Vuyetc. p. 203 etc.)