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limitiert Fass unterhalb des Berg - Gipfels, an der Clermontzugekehrten Seite , und ganz in der Nähe des Puy de Cha-rade * — der Lavenstrom hervortritt, ohne dass die Stelledeutlich unterscheidbar wäre und es mithin zweifelhaftbleibt, ob derselbe unmittelbar durch Granit, welcher, w'icbemerkt, am Bergfusse ansteht, oder vielleicht durch eineältere basaltische Bedeckung hervorgebrochen. Der Stromtheilt sich bald in zwei Arme, deren jeder einer besondernRichtung folgt. Allem Anschein nach hatte die Trennungda statt, wo die fliessende Masse den Puy de Montaudouxerreichte, ein Kegelberg, der zum grossen Theil aus einemeigenthiimlichen Konglomerate besteht. Kleine Basalt-Triim-mer, Augit- und Quarz-Körner, feldspathige Theile und Glim-mer-Blättchen sind verbunden durch eine eisenschüssige odergrünliche , vielleicht von zerseztem Augit herrührende,Substanz. Auf dieser Brekzie, die man hin und wiederSchichten-artige Abtheilungen ausmachen sieht, ruht unmit-telbar ein basaltisches Gestein, das kleine Feldspath-Leistenund augitisehe Theile enthält. Am südlichen Gehänge desKegels reicht die basaltische Bedeckung bis zum Fusse hinab.— Dass der Gravenoire zwei Ausbrüche gehabt und jederderselben einen der vorhandenen Stromes - Arme geliefert,scheint nicht glaubhaft. Die Höhe des Puy de Moniaudouxist ein vorzüglich guter Standpunkt, um sieh von der stattgefundenen Verzweigung zu überzeugen, und um die Richtungzu verfolgen, welche beide Arme genommen- — Am Fussedes Gravenoire finden sieh fast überall kleine Schlacken-Bruchstiicke, Lapilli, meist rundlich gestaltet in Folge erlit-tener Reibung. Die Haufwerke derselben, von strömendenWassern herbeigeführt, zeigen mitunter Schichten-ähnlicheAblagerungen.
Uebei’sieht man von erhabenen Stellen vulkanische Land-
* Ein granitischer, mit Basalt überdeckter Berg. Die Olivin-Ein-schlüsse dieses Basaltes gehören bei weitem zu den ausgezeichnete-sten, welche wir in Auvergne zu sehen Gelegenheit batten.