3G8
aufgeblähte Schlacken; basaltische T r ü m in e r - G e s t e i» e;alle sieht man nicht selten auf sehr unbedeutenden Räumenvereinigt und gewisse allgemeine Eigenschaften verbindenjenes Vielartige. Die rauhe, schlackige, leichte, blasige,schw ammige Lava, durchaus ähnlich den Schmelzofen - Er-zeugnissen und gänzlich frei von fremdartigen Körpern er-langt nach und nach grössere Dichte. Sie verlauft sich inblasigen Basalt, dessen Zellen - Räume stets seltner w r erden,bis endlich allmählicher Uebergang in entschiedenen, durchOlivin und andere bekannte Einschlüsse bezeichneten Basaltstatt hat. Der Basalt wird nach und nach zu Dolerit, oderzu Wacke u. s. w. Und dieses Alles, indem man oft ver-gebens nach scharf abgemarkten Grenzen sucht, ohne dasseine Sonderung des Verschiedenartigen durch Lagerungs-Verhältnisse statt hätte, in durchaus regellosem Wechsel.Säulige und Kugel-förmig abgesonderte Massen schliessensich an einander an, um bald wieder von Ungeformtem ver-drängt zu werden und dazwischen trifft man Konglomerate.Einzelne Theile greifen in einander ein, andere liegen, scharfgesondert, auf und neben einander. Nicht selten zeigen sichParthieen des Einen eingeschlossen in das Andere. Meist be-haupten die dichtesten Basalte die tiefsten Stellen, jedoch kei-neswegs ohne Ausnahme. Am Puy de Barriere in Auvergne *einem weit erstreckten basaltischen Plateau, das auf Granit,theils auch auf Siisswasser-Kalk-Ablagerungen ruht, bestelltder erhabenste Theil aus Dolerit von ausgezeichnet grobemKorne, ein Gestein, welches man in verschiedenen Höhen desBerges wieder findet und das stets die deutlichsten, mitunterganz allmählichen Uebergänge in den tiefer vorhandenen, Oli-vin-reichen Basalt zeigt **. Aehnliche Verhältnisse haben,w ie bekannt, am Meissner in Kurhessen statt. Schöne Do-
*Auch Puy de. St. Sandoux, nach einem am Fusse gelegenen Markt-flecken ; Barnere ist der alte, der wahre Name.
** Ramond , Mem. de la Classe des Sciences mathematiques et phy-siques de l’Institut de France. Annees 1813 — 1815. P. 130.