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1 (1832)
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der Karpathen , in der kalkigen Ebene Polens , werden dieBas alte ganz vermisst; nur die Südseite der Karpathen hatBildungen der Art und andere vulkanische Gesteine in ge-waltigen Massen aufzuweisen und der in Ungarn vorhandeneZug solcher Formationen liegt ungefähr der Längen-Erstrek-kung jenes Gebirges parallel *1

Das mittlere Frankreich eröffnet unserem Blicke nichtweniger interessante Verhältnisse. Die basaltischen und dieübrigen alt-vulkanischen Gebilde des Cantal , des Mont-Dore,des Puy - de -Dome , liegen auf einer geraden, ungefähr ausN. nach S. gehenden Linie. Die Richtung, welcher dieservulkanische Zug folgt, ist im Allgemeinen die nämliche derGranit-, Gneiss- und Glimmerschiefer - Gebilde, von denendas erhabene Plateau zusammengesezt wird, woraus dieEruptionen statt gehabt. Die meisten dortländischen Basalt-Ströme, welche man bis zu ihrem Ursprünge verfolgen kann es wird später davon die Rede seyn scheinen auf dererwähnten Linie entstanden und fast alle neuere Krateretliaten sich in derselben Richtung- durch alt - vulkanischeAblagerungen auf. So zeigen sich im W. von Clermont über00 Kegelberge hinter einander, meist in gerader Linie undin nicht bedeutender gegenseitiger Entfernung.

Die Betrachtung dieser Verhältnisse weiter verfolgend,finden wir in Italien eine höchst belehrende Bestätigung desallgemeinen Parallelismus-vulkanischer Ausbruch - Linien mitden nächsten Zügen emporgehobener Felslagen. Man darf hierjedoch die neuern Vulkane keineswegs ausschliessen, in ihnenliegt die Fortsezznng der frühem Thätigkeit. Nicht nurlängs der Westküste der Halbinsel zeigt sich zwischen zweientschiedenen Zügen vulkanischer Schlünde und den parallelenReihen der Sahinischen Berge, so wie der Apenninen einesolche Uebereinstimmung, sondern es wird auch da, wo eine

Man vergleiche die geognostische Karte von Ungarn im Atlas zuBeüdants Voyaye, geulogique en Hongrie gehörig.