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haben wir wichtige Nachweisungen und Winke über dieReihen-artige Vertheihing basaltischer Ziige und ihren Paral-lelismus mit grossem und kleinern Gebirgs-Ketten erhalten.Die ausführlichste Entwickelung dieser so bedeutsamen Ver-hältnisse aber liefert von Hoff’s klassisches Werk *.
Das schönste Beispiel, welches unsere Aufmerksamkeitbesonders verdient, gewährt vor Allem Deutschland. AusW. nach 0., der Längen-Axe des Alpen-Gebirges im Allge-meinen parallel, wird Deutschland von einer basaltischenZone der Mitte nach durchzogen. In der Eifel beginnend,lässt sich diese Reihe von Ausbruchs-Oeffnungen erloschenerFeuerberge durch die Rheinischen Basalte, durch jene desWesterwaldes, des Vogels - Gebirges und der Rhön bis überEisenach hinaus in ziemlichem Zusammenhänge verfolgen:zwar liegen Berge und Iliigel stellenweise durch grössereoder geringere nicht basaltische Strecken geschieden von ein-ander, aber dennoch so, dass eine gewisse gegenseitige Ver-bindung unverkennbar ist. Weiter gegen 0. sieht man zwi-schen Eisenach und Karlsbad in einzeln zerstreuten Basalt-IIöhen die Fortsezzung jenes gewaltigen Zuges, indem dieLinie, von ihrer frühem geraden Richtung abweichend,einigemal hin- und hergeht. Jenseit Karlsbad treten unsereBerge zu beiden Seiten der Linie gedrängter auf, um imMittel- Gebirge Böhmens zu einer grossen zusammenhängen-den Niederlage vereinigt zu erscheinen. Sie begleiten so-dann das Riesen-Gebirge längs seines nördlichen und südli-chen Fusses und dringen, wiewohl zulezt völlig vereinzelt,bis Gross-Strehliz in einer Richtung und bis Troppau nachSchlesien in der andern vor **. Auf dem nördlichen Abfall
Geschichte d. natiirl. Veränderungen der Erdoberfläche. II. Th.a. v. 0.
** Einen lehrreichen und genauen Ueberblick dieses Zuges basaltischerFormationen durch Deutschland, und der verschiedenen Felsmassenaus denen sie hervorgebrochen, gewähren die Blätter : Brüssel,Kassel, Dresden und Breslau der geognostischcn KarteDeutschlands herausgegeben von S. ScHRorp.